Dijous Bo wegen Coronakrise abgesagt

| | Inca |
Tausende drängeln sich jedes Jahr beim Dijous Bo durch die Straßen von Inca.

Tausende drängeln sich jedes Jahr beim Dijous Bo durch die Straßen von Inca.

Die größte Herbstfira auf Mallorca fällt in diesem Jahr aus. Die Gemeindeverwaltung von Inca hat das traditionelle Fest, bei dem sich alljährlich Zehntausende durch die Straßen drängeln, wegen der Coronapandemie am Mittwoch offiziell abgesagt.

Man habe diese Entscheidung nach Gesprächen mit den Gesundheitsbehörden und Sicherheitsorgangen in Anbetracht der aktuellen Coronasituation getroffen, hieß es. "Die grundlegenden Empfehlungen zur Bekämpfung des Coronavirus konzentrieren sich auf die Reduzierung öffentlicher Veranstaltungen und die Vermeidung von Menschenmassen. Wir wollen die Gesundheit der Menschen nicht aufs Spiel setzen", erklärte der Bürgermeister von Inca, Virgilio Moreno.

Die Veranstaltung von Jahrmärkten oder Volksfesten ist laut einer amtlichen Bekanntmachung des balearischen Gesundheitsministeriums vom 12. September verboten.

Im Mittelpunkt des "Dijous Bo" standen anfangs der Verkauf landwirtschaftlicher Produkte und der Viehhandel. Mittlerweile ist das im 17. Jahrhundert erstmals erwähnte Volksfest eine Mischung aus Tradition und Moderne, ein bunter Mix aus Landwirtschaftsmesse, bäuerlicher Verkaufsshow, Wochenmarkt und Kirmes.

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