Okupa verkauft besetzte Wohnung auf Mallorca an Frau

| Mallorca |
Anti-Okupa-Protest auf Mallorca.

Anti-Okupa-Protest auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Das Gericht Audiencia Provincial in Palma de Mallorca hat eine Frau zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, die eine von ihr besetzte Wohnung verkaufen wollte. Sie hatte mit einer anderen Person bereits einen falschen Vertrag abgeschlossen. Die Frau hatte ihrerseits bereits 1800 Euro an die Kriminelle bezahlt und wohnte mindestens drei Monate in der Immobilie.

Eigentlich wollte die Hausbesetzerin dem Urteil zufolge 8000 Euro von der Frau haben. Als die aber diesen Betrag nicht bezahlte, begann sie, der Frau Drohschreiben per Whatsapp zu schicken. Am 20. Juli 2019 tauchte die Hausbesetzerin vor der Wohnung auf und beschimpfte die andere Frau. Die Polizei schritt ein und nahm die Okupa fest.

Neben dem ein Jahr Haft muss die nun Verurteilte ihrem Opfer auch die 1800 Euro wieder zurückzahlen. (it)

Kommentar

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Nicola / Vor 10 Monaten

Es liest sich fast so als seih die eine Okupa von der anderen Okupa über den Tisch gezogen worden.

Jan / Vor 10 Monaten

Die Bestrafung ist aber nicht ernsthaft eine für so eine Dreisheit??? Okay ist halt Spanien. Die Betrügereien untereinander werden lax bestraft aber wehe gegen den Staat oder die Öffentlichkeit da werden schwere Geschütze aufgefahren.

Majorcus / Vor 10 Monaten

Geschäftstüchtig wird die Dummheit anderer ausgenutzt. Wie kann man sich davor schützen?

Tscharlie Häusler / Vor 10 Monaten

Die Unverfrorenheit und hohe kriminelle Energie dieser Wohnungsbesetzerin! Unglaublich frech und dumm! Schmeißt diese Schmarotzer aus den besetzten Häusern!