Gastronomie auf Mallorca mit verkürzter Öffnungszeit

| Mallorca |

Freitag, kurz vor 18 Uhr. Manche Gäste schlürfen noch ihren Drink, das Personal bereitet den frühen Feierabend vor.

Foto: Ultima Hora

Wer am späten Freitagnachmittag durch Palma schlenderte, dem bot sich ein ungewohntes Bild. In der Stadt herrschte Leben, die Geschäfte hatten geöffnet. Aber Restaurants und Bars waren verrammelt.

Es handelte sich um den ersten Tag, an dem wieder eine neue Coronaregel umgesetzt werden musste. Dass in den Gastrobetrieben die Innenräume nicht mehr genutzt werden dürfen, galt schon am Vortag. Nur noch auf Terrassen darf gespeist und getrunken werden. Und die müssen an bestimmten Tagen schon um 18 Uhr schließen.

Die Regelung gilt für Freitage, Samstage und die Tage vor Feiertagen. Und das beschneidet auch die Möglichkeit, während des bevorstehenden Weihnachtfests einen Drink zu nehmen oder auswärts zu essen.

Hinter der Maßnahme steckt, dass die Balearen-Regierung dem sogenannten Tardeo, After-Work-Treffen, bei denen mancher auch zu viel Alkohol zu sich nimmt, einen Riegel vorschieben will. Diese Treffen fanden am Freitag trotzdem statt, sie begannen oft nur eher. Vielerorts nutzten die Gäste der Bars die erlaubte Zeit bis zur letzten Minute aus, dann wurden von den Kellnern Tische und Stühle eingeräumt.

So wird es an den betroffenen Tagen zunächst bis zum 28. Dezember bleiben, dann soll darüber entschieden werden, wie es weitergeht. An den übrigen Wochentagen können Bars und Restaurants, sofern sie über Terrassen verfügen, bis um 22 Uhr Gäste bewirten, zu diesem Zeitpunkt beginnt die nächtliche Ausgangssperre.

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