Polizei auf Mallorca bereitet Großaufgebot für Silvesternacht vor

| Mallorca |
Die Guardia Civil will stark präsent sein.

Die Guardia Civil will stark präsent sein.

Foto: Ultima Hora

Mit einem Großaufgebot wollen Guardia Civil, Nationalpolizei und die einzelnen Lokalpolizeien auf Mallorca Verletzungen der ab 22 Uhr beginnenden nächtlichen Ausgangssperre in der Silvesternacht verhindern. Die Corona-Inzidenz auf der Insel ist derzeit höher als anderswo in Spanien.

Nach offiziellen Angaben will man sich vor allem auf feierfreudige Jugendliche konzentrieren. Diesen und Organisatoren von Festen winken hohe Bußgelder, die bis zu 60.000 Euro und in Extremfällen sogar 600.000 Euro betragen können.

Vor allem mit zahlreichen Straßenkontrollen wollen die Ordnungshüter über die Einhaltung der Coronaregeln wachen. Sämtliche wichtigen Zufahrtsstraßen nach Palma sollen kontrolliert werden. Dort sollen junge Leute abgefangen werden, die sich etwa in Landhäusern in Consell, Santa Maria, Marratxí oder Llucmajor treffen wollen.

Auch ein Helikopter wird den Plänen zufolge zum Einsatz kommen. Von dort aus will man illegale Feste aufspüren und Einsatzteams zusammenrufen, die diese auflösen sollen. (it)

Kommentar

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Majorcus / Vor 11 Monaten

Schade um all die lieben älteren Damen und Herren, die dann von den Rücksichtslosen angesteckt werden und sterben. Dummheit kann man in einer Demokratie eben nur mit Bildung entgegentreten. Die scheint hier, also auch in der im Artikel beschriebenen Situation, sehr unterschiedlich verteilt zu sein ...

Frank / Vor 11 Monaten

Ich kann einfach nicht mehr nachvollziehen, was hier auf den Balearen gerade passiert. Selbst der Dümmste müsste doch begriffen haben, dass bei einem Wirtschaftsschwund von 82% KEINER mehr auf den Balearen überleben kann. Wenn die "Jungen" das schon nicht begreifen, wo sind deren Eltern? Wir hatten im Sommer das Virus fast besiegt. Dann kam unsere Dilletanten Regierung auf die glorreiche Idee, hier jeden ohne Test reinzulassen. Insbesondere vom Festland! Hier werden gerade 1000de Existenzen und erfolgreiche Unternehmen vernichtet. Wenn man schon eine vollkommen überforderte Regierung hat, sollte JEDER EINZELNE dazu beitragen, dass das Virus keine Chance hat! Heute im Zeitungsladen: An der Tür ein Schild: maximal 4 Personen! Im laden waren mindestens 20! Abstand? Was ist das? Wenn man dann vor der Tür wartet, bis die Leute den Laden verlassen, gibt es Mallorquiner, die an einem vorbei, das Getümmel noch vergrößern! Auf meinen Hinweis auf das Schild, kamm nur der "Ausländer-Spruch" mit dem Hinweis, man möge doch nach Hause verschwinden

jupp / Vor 11 Monaten

Hat man bewusst dieses einschüchternde Bild ausgewählt ?

Falo / Vor 11 Monaten

Gloria, nun aber wieder mal ein bisschen beruhigen, ja?

Schmidt / Vor 11 Monaten

Die sind doch alle schon in den Villen! Hamsterkäufe von Alkohol habe ich auch schon gesehen! Die Maßnahme der Polizei wird also ins Leere laufen!

Christian / Vor 11 Monaten

Was solls schade um das Geld, feiern doch eh alle wie sie wollen.

Manni / Vor 11 Monaten

Zwangsquarantänte unter staatlicher Aufsicht, sprich Knast, wäre für all die Coronaleugner und Egozentriker sinnvoll und notwendig.

Carlos / Vor 11 Monaten

Mich erinnert das alles eher an einen Polizeistaat und Diktatur...naja...gut, dass ich dort nicht leben muss. Aber in Deutschland ist es ja auch nicht viel besser

Roland / Vor 11 Monaten

Da wird die Polizei mit Sicherheit einiges zu tun bekommen. Die Mehrheit der Einheimischen haben immer noch nicht begriffen, dass der Ast auf dem sie sitzen bald abbricht. Viele hoffen wohl eher auf die Impfung, die alles heilen wird.

Uwe / Vor 11 Monaten

Ich find das gut.... Wenn gewisse leute keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen dann sollen sie zahlen bzw bestraft werden. Einfach an diese einfachen Regeln halten und es bedarf keinerlei Restriktionen. Freiwilligkeit bringt ja auch nichts. Das sieht man ja momentan an Schweden. Dort wurde jetzt ein neues Gesetz verabschiedet welches der Regierung das recht gibt genau diese Maßnahmen im Januar einzuführen....inkl. Bestrafung