Bußgelder wegen Rapper-Protesten in Palma und Mahón

| Mallorca |
Die Kundgebung fand auf der Plaça d'Espanya in Palma statt.

Die Kundgebung fand auf der Plaça d'Espanya in Palma statt.

Auf Mallorca und der Nachbarinsel Menorca hat die Regierungsdelegation Bußgelder in Höhe von insgesamt 16.218 Euro gegen 21 Personen verhängt. Die Betroffenen hatten an Kundgebungen zur Unterstützung des inhaftierten Rappers Pablo Hasél in der vergangenen Woche in Palma und Mahón teilgenommen.

Nach der Festnahme des Rappers, fand die erste Kundgebung auf Mallorca am 16. Februar auf der Plaça d'Espanya in Palma statt. Vorab sei die Zusammenkunft von der Zentralregierung aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen verboten worden.

Auch am Montag gab es in Palma eine Protestaktion. Rund um die Balearen-Universität UIB hatten Studenten und Aktivisten zu einem Streik aufgerufen und den Verkehr auf der Landstraße nach Valldemossa zeitweise lahmgelegt.

Der katalanische Rapper Pablo Hasél war am 16. Februar in seiner Heimatstadt Lléida festgenommen worden. Grund dafür waren unter anderem kritische Texte gegen die spanische Krone und Monarchie. Seit Haséls Festnahme kommt es in vielen spanischen Städten zu Protesten. (cg)

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 7 Monaten

Es muss aufhören !

Die Hetze und all das in den sozialen Netzwerken will man jetzt mit allen gesetzlichen Möglichkeiten verhindern und bestrafen. Selbst schon in der Schule ist Mobbing eine Katastrophe unter den Kindern. Wieso also sollten das Rappper tun dürfen?

Merke = Wer bei uns nur den Nachbarn, seine Frau, Migranten etc. in den Drek zieht, wird bestraft, wenn die Betroffenen vor Gericht ziehen. Das gilt für jeden Bürger des Staates.

Stellt Euch vor was jemanden in DE oder sonst wo passiert, wenn er z.B die Königen von England beleidigen würde? Oder Frau Merkel und den Bundespäsidenten?

Merke = Auch Spanien ist eine Monarchie und das Königshaus nimmt die Aufgaben so war wie in Schweden, Dänemark, Norwegen. GBR, etc.etc. Bei uns tut es der Bundespäsident. es geht also um Beleidigung eines obersten Staatsvertreters. Der ist zufällig König. Ja und?

Thomas m / Vor 7 Monaten

Kritische Texte ? NEIN! Aufruf zu Gewalt und Terror bis hin zu MORD! Dieser sogenannte Rapper ist ein Terrorist !

M. / Vor 7 Monaten

Wer gegen Regeln verstößt, muß damit rechnen - auch wenn die Regelung "kritische Texte gegen die spanische Krone und Monarchie" sich auf Türkei-Niveau bewegt ...

Engel Aloisius / Vor 7 Monaten

Das geht ja auch nich, dass man hier protestiert, der Platz wird doch für Gedenkfeiern benötigt 😉