Verband lehnt Massentourismus auf Mallorca während Corona ab

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Die Playa de Palma auf Mallorca: Der Hotelverband möchte, dass sich Mallorca durch mehr auszeichnet als nur durch Sonne und Strand.

Die Playa de Palma auf Mallorca: Der Hotelverband möchte, dass sich Mallorca durch mehr auszeichnet als nur durch Sonne und Strand.

Foto: MM-Redaktion - Archiv

Der Verband der kleinen und mittelständischen Unternehmen auf Mallorca, Pimem, möchte während und nach der Corona-Pandemie einen anderen Tourismus. Das sagte am Montag ein Sprecher. Der Tourismus auf allen balearischen Inseln solle aus mehr als Strand und Sonne bestehen.

Der Sprecher weiter: "Gäste möchten sich sicher fühlen." Das gelte besonders während der Corona-Pandemie. Dass von nun an wieder vermehrt deutsche Touristen nach Mallorca kommen, müsse mit einer beschleunigten Impfkampagne einhergehen.

Der Verband stellte am Montag eine Hochrechnung vor, wie die touristische Saison aussehen könnte. Von Mitte Mai an werde es immer mehr Buchungen geben. Von September an werde es ebenfalls noch einmal einen Schub geben.

Faktoren für die höheren Zahlen seien die Aufhebung der Reisewarnung seitens der deutschen Regierung sowie die hohe Zahl der Geimpften in Großbritannien. Mallorca hole damit gegenüber Griechenland und der Türkei auf.

In Bezug auf die Osterwoche sagte der Verbandssprecher, dass "wir ein Zeichen setzen wollen". Die Öffnung Mallorca erfolge sanft. (ps)

Kommentar

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rocco / Vor 7 Monaten

@M/: "Zero Covid" ? Ich fürchte, das wird eh nix. Aber wir haben uns ja auch schon an andere Viren gewöhnen können - deshalb geht die Welt nicht unter - aber vllt geht sie nur in einigen Köpfen unter....

Son Vidarius / Vor 7 Monaten

@Heinrich, oh ja. Ich kann mich entsinnen, dass ich beim vorletzten Mal nur ein Loch auf Vall d‘Or wirklich gut gespielt habe. Und das war die 19, das Maxime... 😂 Herrlicher Blick auf Colom und super Küche. 👍

M / Vor 7 Monaten

Offensichtlich haben die Unternehmer "zero covid" verstanden - ein paar der Kommentatoren leider nicht ...

Bluelion / Vor 7 Monaten

Ich muß eine Korrektur meines letzten Posts vornehmen. Nicht 7000 Liter, sondern 7000 Kuikmeter (entspricht Haushalt von 5000 Personen). Blöder Fehler von mir.

Olaf Tausch / Vor 7 Monaten

Einen „anderen“ oder „sanften“ Tourismus kann man unterschiedlich bewerten. Weniger Tourismus bedeutet erst einmal auch weniger Arbeitsplätze. Trotzdem stellt sich die Frage, wieviel Tourismus verträgt die Insel. Gibt es zu viele Hotels? Wenn man die Verbauung ganzer Küstenbereiche anschaut, eindeutig ja. Wobei das von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist, Artà bildet diesbezügich beispielsweise eine rühmliche Ausnahme. Gibt es zu viele Golfplätze, weil das hier angesprochen wurde? Ich meine ja, die Hälfte würde reichen. So sehe ich auf den Flächen von Pula Golf bei Son Servera selten zwei Spieler gleichzeitig auf den Bahnen. Und das verbrauchte Wasser der Golfplätze wird nicht nur zurückgewonnen, sondern verdunstet nach der Beregnung in erheblichen Mengen. Vom Flächenverbrauch der Golfplätze ganz zu schweigen. Wie sollte nun „sanfter“ Tourismus aussehen? Ich sehe da kein Patentrezept. Rückbau von Hotels, die die Strände verschandeln, wie an der Platja de Palma, in Cala Millor oder Sa Coma? Kann man machen, doch wer entscheidet, welches Hotel bleiben kann und welches weg muss? Keinen „Sauftourismus“? Die die in S’Arenal davon leben, werden sich bedanken. Kein „All inclusive“? Stärkt zwar die einheimischen Restaurants und den Einzelhandel, kostet aber Arbeitsplätze in den Hotels und bei den Zulieferern. Wie man’s macht, macht man’s falsch.

Bluelion / Vor 8 Monaten

@son vikariier. Die sind aber schon ein Gescheiter eigener Gnaden. Die Anzahl der Golfplätze ist inzwischen geklärt. Aber ernstlich, er braucht weniger Wasservals eine Pension? Träumen Sie weiter, der Verbrauch liegt bei 7000 Liter am Tag. Und das mit dem Brauchwasser ist auch eine Geschichte, nur daß sie so auch nicht stimmt. Da wird illegal Wasser entnommen, Brunnen gebohrt. Es gibt deswegen einige Ermittlungen und Verfahren. Ich bin selbst Golfer, aber solche Umwahrheiten zu verbreiten ist kontraproduktiv

Stefan Meier / Vor 8 Monaten

Ich habe gerade Mal nachgeschaut. Ein durchschnittlicher Golfcourse ist 750000 qm groß. Bei 20 Grad Außentemperatur braucht der Rasen 2 Liter pro qm; bei 30 Grad Außentemperatur 5 Liter, usw. Im Sommer werden also Mal eben Schlappe 3,75 Millionen Liter Süßwasser pro Tag auf einem Golfplatz verteilt, damit ein paar deutsche Rentner dort kleinen Bällen hinterher rennen können.

Heinrich / Vor 8 Monaten

@Son Vidarius Das war ein richtig nettes "Sorry". Unsere Familie besitzt seit 59 Jahren (mittlerweile mit der 4. Generation) ein Haus in Alt Cala d'Or. Wir waren aber nie Residentes. Das Máxime im Vall d'Or ist übrigens sehr empfehlenswert! ;-)

Tscharlie Häusler / Vor 8 Monaten

Hauptsache die großen Hotelketten und Konzerne samt Golfplätzen teilen sich den Qualitätstourismus und Reibach! Früher nannte man das Mafia und Kartellpolitik. Korruption gibt es ja überall. Kein Problem! Interessant ist, dass nicht nur die chinesischen Kommunisten sondern auch die internationalen Sozialisten nur noch das Kapital und die größten Konzerne unterstützen! Liebes PERSONAL: Sie werden nicht mehr benötigt. Gehen Sie bitte direkt zur Ompfung... Und Tschüss! 🤪

Son Vidarius / Vor 8 Monaten

@Heinrich, sorry. Die „geblasenen Thesen“ nehme ich zurück. Ich meinte bzgl. der Auslastung, dass viele Plätze auf der Insel gut ausgelastet sind. Sowohl Mitglieder als auch Greenfee. Und nicht alle Plätze als „vollwertig“ gelten. (Pollenca, Puntiro, etc.) Ich finde nebenbei bemerkt Vall d‘Or ist einer der schönsten auf der Insel und neben T-Golf, Alcanada und Canyamel mein Lieblingscourse außerhalb meiner „Arabella-Welt“. Viele Grüße in den Südosten (hatte früher mal ein Appartement in Cala d‘Or, bevor es nach Son Vida ging.