Katzenkolonien: Tierschützer sprechen von Tötungsaktionen auf Mallorca

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Neugeborene Katzen auf Mallorca.

Neugeborene Katzen auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Tierschützer haben einigen Gemeinden vorgeworfen, den Katzenkolonien auf Mallorca auf allzu rabiate weise den Garaus zu machen. Die Organisation "Progreso en Verde" bezog sich in einer Pressemitteilung vom Wochenende vor allem auf Manacor, Palma und Bunyola.

Dort würden Verträge mit dem Natura Parc in Santa Eugènia unterzeichnet, um die Tiere mitnehmen zu lassen und zu töten. Es könne nicht angehen, einfach auf die Suche nach ethischen Lösungen zu verzichten, so "Progreso en Verde".

Die Zahl der Kolonien verwilderter Katzen auf Mallorca ist traditionell groß. Selbst auf dem Gebiet der Stadt Palma gibt es Ansammlungen dieser Tiere. (it)

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Silke / Vor 2 Monaten

Ganz gleich, ob es hier Tierliebhaber oder Tierhasser gibt. Ihnen allen ist mal wieder nicht klar, dass es ein von Menschenhand gemachtes Problem ist. Und das Nachsehen haben die Katzen! Da kauf oder adoptiert man so ein Tier und dann stellt man fest, dass man sich darum kümmern muss, soll heißen, füttern, zum Tierarzt gehen etc. und das kostet Geld. Und Zeit braucht so ein Tier nun mal auch. Man ist gebunden, muss, wenn man in Urlaub will für eine entsprechende Pension auch noch Geld hinlegen... Menschen sind einfach die schlechtesten Tiere auf der Erde!

Pedro / Vor 2 Monaten

1 Katze kann 3-4 mal pro Jahr bis 8-10 Junge zur Welt bringen, bei 5000 Katzen sind das mal 45-50 Tausend Katzen wer soll all die Tiere füttern ? Sorry das ist zu viel des guten, Ohne Reduzierung geht es nicht.

Gloria / Vor 2 Monaten

so süss dies Katze ja sind , sie sind aber auch eine Plage. wie die Kakerlaken, sie vermehren sich unkontrolliert, und die wenigsten Tierschützer kümmern sich um eine Kastration, statt dessen werden Unsummen. in Tierfutter ausgegeben, das an allen möglichen Stellen ausgelegt wird, das ist falsch verstandene Tierliebe. Die Tiere gehören in erster Linie kastriert, und die Über Population muss leider eingeschläfert werden. Das mag für manchen Tierfreund grausam klingen, aber grausamer ist es , das sich die Tiere vermehren und Hunger leiden, das eine Leid macht das andere nicht besser. Lieber weniger und glückliche Tiere die ernährt werden als tausende streunende und hungernde Tiere.

ros / Vor 2 Monaten

@Uschi

Zitat: "Wäre schön, wenn sie hier auch wegkommen. Egal wie. "

Das fällt mir bei Ihrem Kommentar auch ein. Egal weg mit Ihnen!

M / Vor 2 Monaten

Den individuellen Entwicklungsstand der Menschen erkennt man an Ihrem Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt. @Pepper: Sie haben recht - MM berichtet sehr selten über Armut auf der Insel und noch seltener über Umweltschäden. Aber das wäre auch zu viel Wahrheit ...

Pepper / Vor 2 Monaten

@Uschi da fehlen einem die Worte, was sind Sie für ein Mensch? Bitte gehen Sie in eine Konservenfabrik,drücken den Sardinen die Augen zu, bevor sie in die Dose kommen. @dan wahre Worte. Am liebsten würde man auch die Warteschlangen der hungernden Menschen hinter Mauern sehen, weil soviel Elend nicht ins Mallorca Image Bild passt. Die Touristen lieben diese Insel, sehen viele Dinge natürlich nicht, so wie wir Residenten. Wenn ein Mallorquiner seine Schafe und Ziegen an den Beinen fesselt, sogar die Kleinen Zicklein, und dann eine Mutter mit Kindern vorbei radelt ( Ferienfinca wo sie 4-5 mal im Jahr da sind ) und folgenden Satz sagt: Schaut mal Kinder, wie gut es den Ziegen geht?? Was stimmt mit manchen "Uschis" nicht???????????

dan / Vor 2 Monaten

Tja, es war ein großer Irrtum zu glauben, die Grünen setzten sich für die Fauna ein - für einige Krötenwanderungen vielleicht, wenig für Hof-, gar nicht für Haustiere. Natura Parc ist immer wieder beschuldigt worden, eine Tötungsstation zu sein, dementierte das stets Vorausgesetzt, die Vorwürfe trffen zu, nun ist es wohl wieder soweit. Paßt gut zum kommenden "Qualitätstourismus" - weg was stört. Und was ist da naheliegender, billiger und nachhaltiger, als einsammeln und töten. So sieht alles ja auch viel hübscher aus, ohne hungrige, kranke Tiere. Ist schon eine merkwürdige Art von "Qualität." Die einzig sinnvolle Maßnahme gegen zuviele Streunerkatzen heißt, Vermehrung kontrollieren, also kastrieren. Ich finde, so sähe Qualität aus, human, ethisch auch nachhaltig. Aber für Katrationsaktionen wollen Gemeinden kein Geld ausgeben, nicht mal alle erteilen die Erlaubnis, Tierschützer überhaupt im Gemeindegebiet auf eigenen Kosten Katzen einfangen und operieren zu lassen, Nun, diese linksgrüne Regierung hilft ja auch den Menschen nicht, so man Presseberichten glauben kann. Lieber verhängt man irrwitzige Strafen gegen Kritiker und Ungehorsame ( es sei denn man ist Armengol und "more equal" ). Der Corona Pakt "Tots junts", von dem MZ berichtet, er sei auf Initiative einer Familienstiftung feierlich geschlossen worden, habe, neben anderen altbekannten Versprechen, auch wieder versichert, den Menschen zu helfen, "keiner dürfe "zurückgelassen" werden". Das wird die vielen Opfer der Coronamaßnahmen freuen, für die keine Unterstützung vorgesehen ist oder die noch immer keine Unterstützung erhalten haben. Im Falle der Katzenkolonien bekommt es einen besonderen Schlag: keine zurücklassen, alle umbringen. Mehr und mehr mißfällt mir diese Insel.

Meli / Vor 2 Monaten

Das sagt viel aus...........

Uschi / Vor 2 Monaten

Hier in Cala Ratjada an einem Wohnblock sind sie auch zur Plage geworden. Wäre schön, wenn sie hier auch wegkommen. Egal wie.