Hunde können nicht schwitzen, deshalb regeln sie ihre Temperatur durch hecheln. | UH

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Mit der Änderung des spanischen „Ley de Costas“, dem Küstengesetz, sind Tiere in den Sommermonaten an den meisten Stränden Mallorcas nicht mehr erlaubt. In einigen Gemeinden der Insel gibt es jedoch Ausnahmen.

In Palma gibt es zwei Strände, die auch im Sommer von Hund und Besitzer besucht werden dürfen. Diese beiden sind Es Carnatge direkt unterhalb des Flughafens und die Cala Gamba. Es Carnatge ist eine felsige Bucht mit viel Natur und einem herrlichen Blick auf die Inselhauptstadt. Die Cala Gamba ist ebenfalls felsig, allerdings gibt es hier zusätzlich einem kleinen Abschnitt mit Sandstrand.

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In der Gemeinde Calvià dürfen Hundebesitzer ganzjährig mit ihren Vierbeinern in zwei Gebiete zum Herumtollen. Zum einen an die Punta Marroig in Palmanova und an die Cala des Gats eine Bucht nahe dem Wohngebiet Costa de la Calma.

Im Norden der Insel, in Port de Pollença finden Hundebesitzer die Platja Llenaire mit 600 Meter langem weißen Sandstrand und kristallklarem Wasser. Ein weiterer Sandstrand ist die Platja Na Patana in Can Picafort. Dort haben Hunde einen 100 Meter langen Strand zum Erkunden. In Andratx dürfen Hunde an einem Teilabschnitt der Cala Blanca im Wasser spielen. Die Bucht ist allerdings schwer zugänglich und ist eher ein Fels- als ein Sandstrand.

Allgemein gilt: In all diesen Gebieten müssen Hunde die Verhaltensregeln einhalten, die für alle spanischen Strände gelten. Hundebesitzer müssen jederzeit sämtliche Papiere des Tieres vorzeigen können. Sollte ihr Hund Maulkorb-pflichtig sein, muss dieser Maulkorb auch an diesen Stränden getragen werden. Außerdem kann das nicht aufsammeln von Hundekot mit bis zu 300 Euro Geldstrafe geahndet werden.