Palma de Mallorca verteidigt Genehmigung von mutmaßlichem Spreader-Event

| Mallorca |
Die Besucher kamen zich viel zu nahe.

Die Besucher kamen zich viel zu nahe.

Foto: Ultima Hora

Die Verwaltung von Palma de Mallorca hat ihr Okay für das als Spreader-Event geltende Reggaeton-Konzert für Abiturienten leidenschaftlich verteidigt. Bei der Genehmigung sei keine Corona-Regel verletzt worden, sagte die Sicherheitsdezernentin Joana María Adrover am Donnerstag bei einer Debatte im Stadtparlament.

Bei dem Open-Air-Event in der Stierkampfarena von Palma hatten sich am 15. Juni mutmaßlich zahlreiche Abschlussschüler vom Festland mit Corona infiziert. Das Konzert gilt als Beginn der neuen Welle, die ungebrochen anhält.

Laut Adrover geriet die Situation zu vorgerückter Stunde außer Kontrolle, weshalb die Lokalpolizei schlussendlich eingegriffen und die Besucher auseinander getrieben habe. Viele der Schüler wurden einige Tage später ins Corona-Hotel Bellver verbracht.

Kommentar

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M / Vor 1 Monat

Wann übernehmen Bürger Verantwortung? Immer sind es "die Politiker".

@Jupiter: Ob man mutmaßlich solch Undifferenzierten auch eine erhöhte Bereitschaft zur verbreitung von Krankheiten unterstellen könnten? Sicherlich unbegründet, aber mit welcher Wahrscheinlichkeit ...

Jupiter / Vor 1 Monat

Im Artikel steht '.. mutmaßlich..' Woher bezieht ihr euer Wissen..? Wie kann es dann sein, dass einige hier von Tatsachen sprechen? Wunschdenken..? Muss so gewesen sein..? Vor euch Besserwissern und Vorverurteilern kann einem Angst und Bange werden?

Henry / Vor 1 Monat

Politiker übernehmen nie Verantwortung. Immer sind es andere.

Covidiot / Vor 1 Monat

Tja, Jugendliche sind eben Jugendliche, und keine Herde dummer Schafe. Das verstehen die Alten in ihren Marmorpalästen halt nicht mehr.

Adriano / Vor 1 Monat

Es muss ja so schwer sein einfach mal zuzugeben wir haben Scheiße gebaut !!!

Die Auswirkung diesen Events ist ja bekannt !!!

Hätte ich ein Geschäft auf Mallorca würde ich nach so einer Meldung kotzen !!!

wala / Vor 1 Monat

Bei der Genehmigung sei keine Corona-Regel verletzt worden, sagte die Sicherheitsdezernentin Joana María Adrover am Donnerstag bei einer Debatte im Stadtparlament.

Typisch, man ist sich keiner Schuld bewusst!

Julia / Vor 1 Monat

Danke @cashman. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, die Fakten geschaffen. Warum also sollte man auch nur eine Mit/Schuld eingestehen, die an Fakten nichts mehr aendert, aber womoeglich Einsicht und Vertrauen schaffte in die Staatsorgane ?!. Siehe 8. Maerz 2020, Tag der Frauen in Madrid und anderen span. Metropolen. Auch diese Durchfuehrung war umstritten, wurde abgesegnet und nach wie vor wird diese Entscheidung verteidigt; siehe oben. die Auiswirkungen kennen wir und nichts wurde dazugelernt, zumal diesmal erneut gewarnt wurde wie in 2020.

cashman1 / Vor 1 Monat

Was gibt es da leidenschaftlich zu verteidigen? Das Konzert war die Mutter der neuerlichen Welle, die über die Insel gelaufen ist. Die Verantwortung liegt bei den genehmigenden Behörden. Sonst verfolgen sie ja auch 10 Menschen, die um eine Bierdose stehen, mit einer Drohne.