Flughafen-Vorfall: Polizei befürchtet Flucht der Gesuchten von Mallorca auf das spanische Festland

| Mallorca |
Der Flughafen Son Sant Joan in Palma musste während des Vorfalls rund drei Stunden gesperrt werden.

Der Flughafen Son Sant Joan in Palma musste während des Vorfalls rund drei Stunden gesperrt werden.

Auf Mallorca geht die Polizei derzeit davon aus, dass einige flüchtige Passagiere des Flugzeugs aus Marokko mittlerweile auf das spanische Festland gereist sein könnten. Ermittlungen zufolge hatten die teilweise chaotischen Zustände das Verlassen der Baleareninsel erleichtert.

Aktuellen Ermittlungen zufolge sollen mehrere Männer mit einer Fähre nach Barcelona gereist sein. Dort hat sich die Spur der Gesuchten aber bereits wieder verloren. Derweil kritisiert die Oppositions-Partei "Partido Popular"(PP) die Vorkommnisse und bemängelt vor allem die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften.

Das am Freitagabend aufgrund eines vorgetäuschten medizinischen Notfalls gelandete Flugzeug A320, welches sich auf dem Weg nach Istanbul befand, setze seine Reise nicht fort, sondern flog nach Marokko zurück. Insgesamt 24 marokkanische Männer flüchteten aus der Maschine, 12 Passagiere wurden mittlerweile festgenommen. Von den restlichen Geflüchteten fehlt noch jede Spur.

(Aktualisiert: 17:13 Uhr)

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