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Am 27. Dezember 2020 startete auf Mallorca die Impfkampagne gegen Covid-19. Avelina Serrano, eine damals 94-jährige Frau, die im Seniorenheim Oms-Sant Miquel in Palma lebt, wurde als erste immunisiert. "Ich bin 95 Jahre alt und beschwere mich nicht so wie die jungen Leute sich beklagen. Man muss sich impfen lassen, es muss ja irgendwie weitergehen", sagte die Seniorin anlässlich des Jahrestages.

Inzwischen hat Avelina Serrano auch schon die Booster-Impfung erhalten. Während der ersten Corona-Welle Anfang 2020 infizierte sich die Rentnerin gar mit dem Virus, überstand die Erkrankung aber gut.

Inzwischen sind auf Mallorca und den Nachbarinseln 88,8 Prozent der Personen über fünf Jahren geimpft. Eugenia Carandell, die Impfkoordinatorin auf den Balearen, sagte: "Die Zahlen sind nicht schlecht. Aber besser wären 90 Prozent oder 95 Prozent Geimpfte. Dieses Virus lässt nicht nach, also sollten wir es auch nicht tun."

Am 6. Juli dieses Jahres wurden beispielsweise 18.000 Dosen verimpft, die höchste Zahl der gesamten Kampagne. Am 14. November hingegen wurden die Vakzine 100-mal verimpft. Seit der Einführung von 3G in Restaurants und Bars nahm die Impfbereitschaft wieder Fahrt auf.

Insgesamt gab es 67 Punkte auf den Inseln, wie die Bevölkerung sich impfen lassen konnte, 51 davon auf Mallorca. Einige wurden wieder geschlossen, nach neuen Orten für Impfzentren wird gesucht.

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Eugenia Carandell betonte: "Sich impfen zu lassen, ist Selbstfürsorge. Wer geimpf ist, überträgt den Virus weniger und schützt damit andere, also ist impfen auch ein Akt der Solidarität."