Das Drogen U-Boot wurde 2019 in Galicien sichergestellt. | Ultima Hora

Ein auf Mallorca lebender Spanier ist wegen Mittäterschaft bei einem spektakulären Drogenschmuggel zu einer Gefängnisstrafe von neun Jahren sowie einer Geldstrafe von 200 Millionen Euro verurteilt worden. Der Mann hatte 2019 von seinem damaligen Wohnsitz in Palmas Vorort Son Ferriol aus den Transport von über drei Tonnen Kokain koordiniert, die in einem U-Boot von Südamerika nach Galicien gebracht worden waren. Sowohl die Schiffsbesatzung als auch die Drahtzieher wurden kurz nach der Übergabe des Rauschgifts von der Polizei verhaftet, und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Das im Eigenbau gefertigte Unterseeboot war damals von Brasilien aus gestartet und hatte in 27 Tagen den Atlantik überquert. Die Übergabe der Drogenfracht fand an der galicischen Küste statt. Dabei wurden die Rauschgiftschmuggler aber von der Polizei entdeckt.