Eine mobile Radarfalle der Guardia Civil. | UH

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Bei einer nächtlichen Geschwindigkeitskontrolle auf Palmas Ringautobahn geriet ein Fahrzeug mit 189 Stundenkilometern in eine mobile Radarkontrolle der Guardia Civil. In diesem Bereich der Vía de Cintura liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei lediglich 80 Km/h. Aufgrund des viel zu hohen Tempos und den Risiken für unbeteiligte verzichteten die Beamten auf eine Verfolgung des Verkehrssünders.

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Nach Auswertung aller gesammelten Informationen konnte der Eigentümer des Fahrzeuges jedoch ermittelt werden. Dabei stelle sich heraus, dass sein Fahrzeug von einem Familienmitglied ohne dessen Wissen entwendet wurde. Wie die Ermittler dann herausfanden, handelte es sich bei dem nächtlichen Raser um einen Jugendlichen, der das 17. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und dementsprechend auch noch über keinerlei gültige Fahrerlaubnis verfügt.

Der Minderjährige wurde nun wegen eines erheblichen Verstoßes gegen die Verkehrssicherheit sowie das fahren ohne Fahrerlaubnis angeklagt. Der Fahrzeughalter weigerte sich aufgrund seines Verwandtschaftsverhältnisses zu dem Jugendlichen, ihn außerdem wegen Autodiebstahls anzuzeigen.