Blick von der Burg Cabrera auf den Naturhafen | Andreas John - Andreas John

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Mehrere Ausflugsfirmen im Südosten haben sich über die schlechten Zustände von Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen auf Mallorcas vorgelagerter Insel Cabrera beklagt. Die Hauptinsel des zum gleichnamigen maritimen Nationalpark gehörigen Archipel, rund 12 Seemeilen vom Südostzipfel Mallorcas gelegen, wird zwischen Mai und Oktober von verschiedenen Bootausflugsfirmen in Colonia Sant Jordi angelaufen, die Tagesbesucher auf das Eiland bringen.

„Viele Wanderwege über die Insel sind nicht begehbar, die alte Burg ist wegen Einsturzgefahr geschlossen und das naturkundliche Museum öffnet nur zu unregelmäßigen Zeiten“, erklärte ein Angestellter eines Ausflugsunternehmens. Bereits im vergangenen Jahr hätten sich Besucher der Insel darüber beklagt.

Das balearische Umweltministerium weist die Vorwürfe zurück. Einige der Weg werden derzeit ausgebessert und seien deswegen nicht begehbar. Die Burganlage sei bereits im vergangenen Jahr geschlossen worden, Pläne zur Restaurierung des mittelalterlichen Gemäuers liegen bereits vor, allerdings sei die Finanzierung noch unklar, hieß es aus Palma.