Das Unfallopfer wird von Rettungskräften versorgt. Der massive Blutverlust war lebensbedrohlich. | UH

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Am Donnerstagnachmittag wurden Rettungskräfte nach Camp de Mar gerufen, nachdem ein Mann sich beim Sprung ins Mittelmeer so schwer verletzte hatte, dass der Blutverlust ohne fachmännische Versorgung zu einem Kreislaufkollaps hätte führen können. Nach eigenen Aussagen sei der Mann vor einer Schlägerei in seinem Hotel geflüchtet. Warum er daraufhin direkt ins Wasser rannte, bleibt unklar.

Zeugen sagten aus, sie haben ein Handgemenge und das zu Bruch gehen einer Fensterscheibe beobachtet. Nach seiner Flucht ins Mittelmeer sprang der Urlauber aus bisher unbekannten Gründen Kopf über ins Wasser. Dabei muss er den Grund so unglücklich mit seinem Gesicht berührt haben, dass er sich den kompletten Mund zertrümmerte. Rettungsschwimmer beobachteten den Vorfall und leisteten Erste Hilfe.

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Der Tourist wehrte sich nach Angaben der Polizei nicht nur gegen die anschließende ärztliche Versorgung, sondern wollte auch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Zusätzlich soll er sehr nervös gewirkt haben. Ob er bei dem Unfall unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand, ist nicht bekannt.