Zeitweise besetztes Haus im Ferienort Sa Ràpita. | Ultima Hora

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In Spanien steigt die Zahl der Hausbesetzungen steil an, besonders Mallorca und die Nachbarinseln sind davon betroffen. Diese brisante Aussage machte am Mittwoch der Dachverband der Immobilienbesitzer "Coapi". Die sogenannten "Okupas" würden vor allem Zweitwohnsitze ins Visier nehmen.

Die Organisation bemängelte, dass die Gesetzgebung in Spanien weiterhin "verwirrend" und zu lax sei. Um hart gegen die Kriminellen vorgehen zu können, sei alles viel zu unklar. Der Staat müsse ein für allemal für eine Lösung des Problems sorgen. Dazu müssten Begriffe wie "Privateigentum" und "Besetzung" juristisch klarer definiert werden.

Haus- und Wohnungsbesetzungen kommen den Angaben zufolge im Augenblick nicht nur besonders häufig auf den Balearen vor. Auch in Katalonien, Madrid, Murcia, Valencia und auf den Kanarischen Inseln sind die Kriminellen derzeit besonders aktiv.

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Auf Mallorca waren in der Vergangenheit auch immer wieder Deutsche von solchen Hausbesetzungen betroffen. Hauptsächlich finden die jedoch außerhalb des Bereichs von hochpreisigen, von Ausländern bewohnten Immobilien statt.