Ministerpräsidentin Armengol (Archivfoto). | Ultima Hora

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Die Ministerpräsidentin von Mallorca und den Nachbarinseln, Francina Armengol, schließt ungeachtet der neuen Coronawelle erneute Restriktionen aus. Solche Entscheidungen würden ausschließlich vom Gesundheitsrat der spanischen Autonomieregionen getroffen, sagte die Politikerin am Donnerstag.

Die Pandemie bestehe zwar weiter fort, sei aber "unter Kontrolle". Man müsse den Bürgern die Normalität "garantieren". Jeder verdiene dies, "weil wir eine sehr komplizierte Zeit hinter uns haben". Wenn wie jetzt besonders viele Menschen Krankenhäuser aufsuchten, habe das mit der in die Höhe gegangenen Bevölkerungszahl im Sommer zu tun, so Armengol.

Die Sieben-Tage-Inzidenzwerte auf Mallorca sind derzeit örtlich recht hoch. An der Spitze befindet sich das Dorf Sant Joan mit 549 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die Einwohnerzahl der meisten Orte liegt zwischen 1000 und 5000, sodass diese statistischen Angaben verzerrt sind. Auf Rang 2 folgt Mancor de la Vall (509) vor Valldemossa (440,7) und Costitx (362).

Was die deutschen-Hochburgen auf der Insel angeht, so sieht die Lage dort deutlich entspannter aus: In Santanyí liegt die Inzidenz bei 316 Fällen pro 100.000 Einwohner, in Santa Maria del Camí bei 199,8, in Algaida bei 150,9, in Calvià bei 168,7, in Llucmajor 125,6, in Bunyola bei 156,3, in Artà bei 62,6 und in Andratx bei 121,0.

In folgenden Orten gibt es keine registrierten Corona-Fälle: Fornalutx, Estellencs, Escorca, Deià, Maria de la Salut und Banyalbufar.

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Unterdessen kündigte die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol an, ungeachtet der neuen Coronawelle keine erneuten Restriktionen ins Auge zu fassen. Die Krankheitsverläufe seien eher mild, weswegen man sich kaum Sorgen machen müsse.