Die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol (Archivfoto) pcoht auf die Eintreibung der Bußgelder. | Ultima Hora

Die Ministerpräsidentin von Mallorca und den Nachbarinseln, Francina Armengol, hat Bußgelder in Höhe von etwa 60.000 Euro pro Person für jeden Teilnehmer einer illegalen Party in Palmas Nobelvorort Son Vida verteidigt. Die Regeln seien dazu da, um eingehalten zu werden, sagte die Sozialistin am Donnerstag. Im Übrigen seien die Höhen der Bußgelder bekannt gewesen. Insgesamt wurden Strafen von 6,8 Millionen Euro verhängt.

Polizisten hatten am 21. August 2021 114 Gäste in einem Wohnhaus in Son Vida identifiziert. Damals galten strenge Corona-Restriktionen. Große Feste mit Gästen ohne Maske waren untersagt.

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Die Betroffenen müssen ihre Strafen noch nicht zahlen, denn sie können sich gegen das hohe Strafmaß juristisch wehren. Ist jemand dieser Gäste jedoch – was unwahrscheinlich ist – einverstanden, braucht er "nur" die Hälfte zu zahlen, was pro Nase immerhin noch 30.000 Euro sein sollen.

Während der Corona-Pandemie ab März 2020 galten unterschiedliche Restriktionen. Partys durften zeitweise nicht stattfinden, zumindest aber galten für private Zusammenkünfte sehr strenge Regeln, auch die Maskenpflicht wurde strenger gehandhabt als heute. Bei Reisen gab es ebenfalls zahlreiche Einschränkungen.

Son Vida ist das vornehmste Villenviertel von Palma. Hier wohnen in einer grünen Umgebung prominente und/oder wohlhabende Zeitgenossen. Die Hotels Sheraton und Castillo Son Vida sind bei deutschen Gästen recht begehrt.