Solche Bilder wird es wohl nun nicht mehr bald geben – die Maskenpflicht gehört in den kommenden Wochen auch der Vergangenheit an. | Katerina Pu

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n ganz Spanien darf man ab dem 8. Februar wieder ohne Maske in Bussen, Bahnen und Taxen unterwegs sein. Das am Beginn der Corona-Pandemie besonders hart getroffene Land werde die Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr ab diesem Tag abschaffen, kündigte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Donnerstag an. Nur in Gesundheitseinrichtungen, wozu auch Apotheken gehören, bleibe die Pflicht, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, bestehen. Zuvor hatte der Corona-Sprecher der spanischen Regierung, Fernando Simón, gesagt, dass das Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr in "Kürze" kommen werde.

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Bisher lautete die Empfehlung des Warnausschusses eigentlich, das Tragen der Masken als Vorsichtsmaßnahme bis Ende der akuten Infektionssaison, also März, beizubehalten. Denn das Ende der Null-Covid-Politik in China und die dort laufende Covid-Welle könne auch Auswirkungen auf der iberischen Halbinsel haben. Doch da die epidemiologische Lage in Spanien derzeit wie auch zuvor über die Weihnachtstage stabil gewesen sei, wurde die Diskussion um die Abschaffung der Tragepflicht wieder aufgenommen. Mit dem neuen Beschluss zur Aufgabe der Maskenpflicht steht Spanien nicht alleine dar. Denn auch in Deutschland fällt ab dem 2. Februar in Zügen und Bussen des Fernverkehrs die Maskenpflicht. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte diesbezüglich: "Die Pandemielage hat sich stabilisiert."

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Spanien ist seit Monaten auf niedrigem Niveau stabil und hat sich nicht einmal wie in früheren Jahren durch das Weihnachtsfest erhöht. Schon seit Monaten war die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen faktisch eher freiwillig, weil die Durchsetzung kaum kontrolliert wurde und viele Reisende einfach ohne Maske unterwegs waren.