Archivfoto von einem Einbrecher in Calvià auf Mallorca. | R.S.

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Beamte der spanischen Nationalpolizei haben in Palma de Mallorca drei Männer festgenommen, die auf der Insel und in Zaragoza insgesamt zwölf Einbrüche begangen haben sollen. Die Spezialität der 32-, 36- und 38-jährigen Mazedonier war, mit einem Werkzeug namens "Papageienschnabel" in Häuser einzudringen. Damit bekamen sie Türen auf, auch wenn diese zweifach abgeschlossen waren. Auf der Insel wurden die Einbrüche ausschließlich in Palma verübt.

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Die Kriminellen drangen einer Pressemitteilung der Nationalpolizei zufolge am helllichten Tag in die Häuser ein, nachdem sie mehrfach geklingelt hatten, um sicherzugehen, dass die Mieter oder Besitzer nicht anwesend waren. Sie hatten sich mit falschen Namen in Wohnungen auf dem Gebiet der Gemeinde Calvià eingemietet. Ihre Pässe wurden in Bulgarien und Slowenien ausgestellt.

Nach Mallorca reisen vor allem in der Hochsaison Kriminelle aus anderen Staaten, um Delikte zu verüben. Räuber, die sich auf teure Armbanduhren spezialisiert haben, kommen in der Regel aus dem Süden von Italien, Einbrecherbanden rekrutieren sich vor allem aus Südamerikanern und Einwohnern von Balkanstaaten.