Die Nationalpolizei nahm die Frau vor einer Woche an der Playa de Palma fest. | Archiv

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Auf Mallorca hat die Polizei an der Playa de Palma eine 21-jährige Spanierin wegen mehrfachen Diebstahls und Betrug festgenommen. Nach Angaben der spanischsprachigen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora soll die Frau mindestens drei Personen um rund 10.000 Euro gebracht haben. Der Spanierin wird zudem zur Last gelegt, eines ihrer Opfer zuvor mit Drogen betäubt zu haben. Zudem soll sie sich das Vertrauen erschlichen und auf die Mobiltelefone der geschädigten Personen zugegriffen haben.

Die Ermittlungen wurden im vergangenen Jahr eingeleitet. Eine Frau und mutmaßliches Opfer hatte berichtet, dass sie im September mit einer Freundin auf einer Party und danach in der Wohnung der jetzt verhafteten Frau ohne ihre Wertsachen wachgeworden war. Sie konnte sich an den restlichen Verlauf des Abends nicht mehr erinnern. Das Opfer entdeckte zudem, dass auf ihrem Mobiltelefon ein Überweisungsvorgang in Höhe von 1500 Euro durchgeführt wurde. Die Polizei geht davon aus, dass die Frau mit Drogen außer Gefecht gesetzt worden war.

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Auch ein weiteres mutmaßliches Opfer meldete sich bei der Polizei und gab an der 21-jährigen Täterin ihr Handy geliehen zu haben. Daraufhin stahl die mutmaßliche Täterin das Handy und führte mehrere Transaktionen in einer Höhe von 7000 Euro durch. Die Polizei erhielt zudem mehrere Anzeigen von Personen, die von der Spanierin eingeschüchtert wurden.

Die Nationalpolizei nahm die Frau vor rund einer Woche an der Playa de Palma fest. Die Spanierin, die bereits wegen anderer Delikte polizeibekannt ist, muss sich jetzt unter anderem wegen Diebstahl, Betrug, Raub und Nötigung verantworten.