Der Mittelaltermarkt zieht immer Tausende an. | Ultima Hora

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Auch in diesem Jahr wird am 1. März wieder der Balearentag Día de les Illes Balears festlich begangen. Der gesetzliche Feiertag erinnert an die Verleihung des Autonomiestatus an den Archipel (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) im Jahr 1983. In Palma finden an diesem Tag die meisten Feierlichkeiten statt, auch auf den Nachbarinseln Ibiza, Menorca und Formentera wird der Tag zelebriert.

Ein Highlight ist jedes Jahr der mittelalterliche Markt, der sich rund um den Passeig Sagrera erstreckt und schon ab dem 29. Februar immer von 10 bis 22 Uhr geöffnet sein wird. Dort werden traditionelle Speisen und Getränke sowie Kunsthandwerk und Produkte aus der ganzen Insel angeboten. Im Laufe des Tages finden zudem verschiedene Workshops und Vorführungen statt, einige Schulen führen Stücke auf. In unmittelbarer Nähe, im Parc de la Feixina, findet sich die Gastromesse „Mostra de Cuina”. Dort gibt es zahlreiche Essensstände mit inseltypischen Gerichten, die vor Ort zubereitet werden.

Auf dem Programm des Balearentages stehen auch traditionelle Tänze und Gesang wie der mallorquinische „Ball de Bot”. Am Abend gibt es diverse Konzerte.

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Doch nicht nur am 1. März finden Veranstaltungen statt. Bereits einige Tage davor und danach gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit rund 250 Aktivitäten. Dazu zählen unter anderem Workshops, Präsentationen und Live-Musik.

Im Rahmen des Balearen-Tages sind auch einige Museen für Residenten kostenlos. Dazu zählen unter anderem das Museo d’Art Sacre de Mallorca sowie Palmas Kathedrale. Zwischen 10 und 14 Uhr kann die berühmte Kirche, die auch La Seu genannt wird, umsonst besucht werden. Das moderne und zeitgenössische Museum Es Baluard kann von 10 Uhr bis 20 Uhr kostenlos besucht werden. Auch ein Besuch im Almudaina-Palast ist von 10 bis 18 Uhr gratis. Geführte Touren kosten sechs Euro. Das Balearen-Parlament kann in der Zeit von 16.30 bis 20 Uhr gratis besucht werden.

Doch nicht nur in der Balearenhauptstadt wird der Tag gefeiert. Auch in diversen Dörfern finden Feierlichkeiten statt. Die „gigantes y cabezudos” sind Riesen mit großen Köpfen, die in Trachten durch die Straßen ziehen und den „Ball de Bot” aufführen. In vielen Städten gibt es Handwerksmärkte, Essensstände und Konzerte. (cg)

Das ganze Programm gibt es unter www.diada.caib.es