Die Rechtsgrundlage für einen Wandel an der Playa de Palma steht. | Foto: Joan Torres

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Die Raumordnungskommission des Inselrates von Mallorca hat am Freitag wie erwartet den Integralplan zur Modernisierung der Playa de Palma verabschiedet, nachdem Sachverständige eine Reihe technischer Fehler und Mängel in den Unterlagen korrigiert hatten. Damit ist das Vorhaben noch innerhalb der zu Ende gehenden Legislaturperiode unter Dach und Fach gebracht worden.

Die ersten Bestrebungen, die Playa de Palma mit Hife eines allumfassenden Integralplans zu verschönern und zu modernisieren, reichen bereits mehr als ein Jahrzehnt zurück. Ein erster Integralpaln war nach einem Regierungswechsel zurückgezogen worden. Der jetzt verabschiedete Plan ist die komplett überarbeitete Fassung des früheren Integralplans.

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Die Verabschiedung des Dokuments, das die juristische Grundlage für die Sanierung der wichtigsten Tourismuszone auf Mallorca bildet, hatte sich in den vergangenen Wochen und Monaten wegen der entdeckten Mängel immer wieder verzögert. In der Raumordnungskommission wurde der Plan jetzt mit der Stimmenmehrheit der konservativen Mitglieder verabschiedet. Die Linksopposition stimmten gegen den Plan.

Nach Angaben des Konsortiums zur Sanierung der Playa de Palma macht das Inkrafttreten des Integralplans den Weg frei für Investitionen durch die öffentliche Hand. Der spanische Staat plant, wie wiederholt verkündet, 110 Millionen Euro an der Playa de Palma zu investieren. Die Mittel sollen auf einen Zeitraum von zehn Jahren verteilt werden und vor allem öffentliche Straßen, Plätze, Grünzonen und Infrastrukturen verbessern.

Der Hotelverband der Playa de Palma hatte zuletzt die langwierige Verzögerung des Integralplans massiv kritisiert.