Druck auf Königsschwester wächst

Palma de Mallorca |
Cristina de Borbón und Ehemannn Iñaki Urdangarin 1998 bei einem offiziellen Empfang in Palma, mit dem damaligen balearischen Pol

Cristina de Borbón und Ehemannn Iñaki Urdangarin 1998 bei einem offiziellen Empfang in Palma, mit dem damaligen balearischen Politiker Jaume Matas.

Foto: Foto: Ultima Hora

Cristina, die Schwester des spanischen Königs Felipe, muss im Gerichtsverfahren ihr Vermögen offenlegen. Der Ermittlungsrichter José Castro droht ihr mit dem Embargo ihres Vermögens. Cristina de Borbón muss nach einem Beschluss des Gerichts in Palma  für etwaige Entschädigungszahlungen im Falle einer Verurteilung eine Garantiesumme von rund 2,7 Millionen Euro bereitstellen. Da die Königsschwester im Vorfeld jedoch nur 587.413 Euro bei Gericht hinterlegte, droht ihr nun die Pfändung ihrer Besitztümer.

Cristina steht damit nicht alleine. Das Gericht sieht auch ein Embargo bei zahlreichen anderen Beschuldigten vor, unter ihnen Ehemann Iñaki Urdangarin und der ehemalige balearische Ministerpräsident Jaume Matas. Insgesamt müssen 17 der Korruption beschuldigten Personen 61,35 Millionen Euro im Vorfeld des Prozesses garantieren.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, mit fingierten Veranstaltungen im Sportbereich öffentliche Mittel veruntreut zu haben. Die Gerichtsverhandlung gegen die Beschuldigten in Palma de Mallorca steht noch aus und soll voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. (as)

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