Studie: Bürger mit Armengol überwiegend zufrieden

| | Palma, Mallorca |
Die Balearen-Bürger sind mit der Arbeit von Francina Armengol (PSOE) zufrieden. Neben der Ministerpräsidentin ist ihr Widersache

Die Balearen-Bürger sind mit der Arbeit von Francina Armengol (PSOE) zufrieden. Neben der Ministerpräsidentin ist ihr Widersacher Biel Company (l.) von der PP laut Studie der bekannteste Politiker auf den Inseln.

Foto: J. Torres

Die Mehrheit der Teilnehmer einer Studie hat sich zufrieden mit der Arbeit der balearischen Ministerpräsidentin Francina Armengol gezeigt. 36 Prozent der Befragten gaben an, die Politikerin leiste einen guten Dienst, 32 Prozent hingegen sind mit der Arbeit Armengols unzufrieden. Vor allem auf Menorca (45 zu 29) und Ibiza (38 zu 22) schnitt die Sozialistin gut ab. Auf Mallorca hingegen sind ihre Kritiker in der Mehrzahl (32 zu 35).

Was die Arbeit des gesamten "Govern" angeht, sind 43 Prozent der Befragten eher unzufrieden, 42 Prozent finden, die Regierung mache ihre Sache gut.

Ein weiteres Ergebnis der Studie, die die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora in ihrer Montagsausgabe veröffentlicht hat: Der beliebteste Politiker auf den Balearen ist der Vetreter der Zentrumspartei PI, Jaume Font (5,3 von zehn möglichen Punkten). Auf Platz zwei landete die grüne Sozialministerin Fina Santiago (5,0/10) und auf dem dritten Rang der liberale Xavier Pericay (3,9/10). (cze)

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Ralph Sieger / Vor etwa 1 Jahr

@ bluelion zitiere die Bildunterschrift ".....mit der Arbeit von Francina Armengol (PSOE) zufrieden." Betonung liegt auf "zufrieden". Und weiter, wenn 36% zufrieden sind, dann sind doch 64% NICHT zufrieden oder unentschieden, wie auch immer. Am meisten zufrieden sind die Teilnehmer aus Menorca und Ibiza, dort leben zusammen ca. 200.000 Einwohner, auf Mallorca sind die Teilnehmer in der Mehrzahl NICHT zufrieden, hier leben ca. 800.000 Menschen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man die Headline mit ÜBERWIEGEND betiteln kann..

bluelion / Vor etwa 1 Jahr

@Ralph Sieger. Ich erklär gerne die von Ihnen aufgeworfene Frage, wer die restlichen Stimmen sind. Es gibt Menschen, die warum auch immer, keine Votum zu einem Thema haben, bzw. haben wollen, die laufen bei solchen Umfragen unter keiner "keine Meinung". Teilweise kennen sie die Person nicht einmal, also stimmen sie auch nicht pro oder contra ab. Bei dieser Umfrage also bedeutet dies: auf den Balearen sind 36% zufrieden, 32% unzufrieden, bleiben also 32% die keine Meinung dazu haben. Der Wert 32% entspricht in etwa dem Wert der Nichtwähler, also von Leuten die an der Politik weniger interessiert sind. Was die bemängelte Bildunterschrift betrifft: Irgendwann sollte man im Artikel mindestens ein Mal die Parteizugehörigkeit von Frau Armengol erwähnt sein. In diesem Fall war es die Bildunterschrift. Auch bei den anderen Personen, die im Artikel erwähnt wurden, wurde die Parteizugehörigkeit erwähnt. So ist das einfach im Journalismus. Und noch ein Kleinigkeit: die "dunkelrot gefärbte Antwort" hat mir dann doch ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Als Kapitalist (München/Palma) wäre es sehr schwierig dunkelrot zu sein... Nein, bin ich nicht dunkelrot, sondern überzeugter Demokrat und von daher sind Meinungen die jenseits der AfD sind, für mich auch keine dunkelroten Ansichten. Aber das soll jeder halten, so wie er will.

Ralph Sieger / Vor etwa 1 Jahr

@bluelion Ihren Schlußsatz können Sie sich schenken.. Ein korrekter Artikel beinhaltet z.B.:wieviele Personen und wer an der "Studie" teilgenommen hat. Was ist mit den restlichen Stimmen, die bis zur Gesamtheit von 100% fehlen? Außderdem ist in der Bildunterschrift zu lesen: "Die Balearen-Bürger sind mit der Arbeit von Francina Armengol (PSOE) zufrieden." Dies noch angemerkt und außerdem werde ich gerne auf Ihre dunkelrot gefärbte Antwort verzichten,

bluelion / Vor etwa 1 Jahr

@Ralph Sieger. Ein PR Artikel hätte folgende Überschrift. "Nur 32% sind mit der Arbeit unzufrieden" und würde ohne weitere Ergänzungen implizieren, der Rest ist zufrieden. Das wäre definitiv Manipulation. Leider hat sich in den letzten Jahren immer mehr eingebürgert, daß bei Publikationen, die nicht der eigenen Meinung entsprechen, schnell von PR Artikeln, Mainstream Medien oder Lügenpresse gesprochen wird. In diesem Artikel stand alles drinnen um sich seine Meinung selbst zu bilden - aber dazu muß man lesen und verstehen können...

Die Red. / Vor etwa 1 Jahr

Hallo Herr Sieger, es handelt sich hier keineswegs wie von Ihnen vermutet um einen "PR-Artikel".

Im selben Satz, in dem dargestellt wird, dass 36% der Befragten zufrieden sind mit der Arbeit des Politikers wird nach dem Komma auch darauf verwiesen, dass 32% der Befragten unzufrieden sind. Die 36% Zufriedenen überwiegen vor den 32% Unzufriedenen. Sie stellen daher die (wenngleich leichte) überwiegende Mehrheit dar, wie es die Überschrift aussagt.

Grundsätzlich werden "PR-Themen" überdies bei MM ausnahmslos als solche klar gekennzeichnet. (cad)

Ralph Sieger / Vor etwa 1 Jahr

35% zufrieden, und die überwiegende Mehrheit von 65% sind unentschieden und nicht zufrieden, Wie kommt solch eine Überschrift zustande? Ist das ein Public Relation Artikel, der von der PSOE bezahlt wurde, dann muss der Artikel als solcher zu erkennen sein.