Kriegsschiff soll "Open Arms" nach Mallorca begleiten

| | Palma, Mallorca |
Das spanische Kriegsschiff "Audaz" bei einem früheren Besuch samt "Tag der offenen Tür" im Hafen von Mahón auf Menorca. afen von Mahón.

Das spanische Kriegsschiff "Audaz" bei einem früheren Besuch samt "Tag der offenen Tür" im Hafen von Mahón auf Menorca.

Foto: Javier Coll / Ultima Hora

Ein Kriegsschiff der spanischen Marine soll das Flüchtlingsschiff "Open Arms" von der italienischen Insel Lampedusa nach Mallorca begleiten. Das berichteten spanische Medien am Dienstag. Das Hochsee-Patrouillenboot "Audaz" werde derzeit am Stützpunkt Rota im südspanischen Cádiz auf die Mission vorbereitet. Sobald ausreichend Proviant und Hilfsgüter an Bord seien, solle das Kriegsschiff um 17 Uhr Kurs auf Italien nehmen und das Flüchtlingsschiff mit den afrikanischen Migranten nach Palma eskortieren.

Die "Audaz" wird den Angaben zufolge drei Tage bis nach Lampedusa unterwegs sein. Die spanische Zentralregierung hatte bereits im Vorfeld mehrere Häfen, unter ihnen Palma, Mahón auf Menorca und das andalusische Algeciras als mögliche Einlaufhäfen für die "Open Arms" bekannt gegeben. An Bord des Rettungsschiffes für Flüchtlinge befinden sich seit gut zwei Wochen mehr als 100 Menschen. Angesichts des angeschlagenen Gesundheitszustands der Migranten hatte die Besatzung es zunächst abgelehnt, eigenständig ins weit entfernte Algeciras zu fahren. (as)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Kai / Vor 1 Monat

@ Majorcus: Haben Sie sich schon die Frage gestellt, was mit den Milliarden an Entwicklungshilfe in den letzten Monaten/Jahren in Afrika geleistet wurde? Schauen Sie sich doch einmal die Verteilung des Reichtums auf diesem Kontinent an, der an Korruption, Dummheit und Selbstzerfleischung nicht zu überbieten ist! Wenige Personen/Insitutionen häufen Milliarden an die durch Wirtschaftsleistung etc. nicht erklärbar sind. Die EU versagt komplett - ist noch nicht einmal in der Lage, die Schleuserindustrie trocken zu legen die aus meiner Sicht für die humanitäre Katastrophe in den afrikanischen Mittelmeerländern hauptverantwortlich ist. Und den Gutmenschen sei gesagt, die Länder der EU sind nicht in der Lage, 20-30 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen geschweige denn mit Arbeit zu versorgen. Hart aber wahr!

Metti / Vor 1 Monat

Hat sich mittlerweile erledigt. Open Arms wurde von den Italienern beschlagnamt und Flüchtlinge durften in Lampedusa von Bord.

Nicola / Vor 1 Monat

Ich frage mich, warum diese Gutmenschen die einfach realitätsblind sind, nicht in die Länder reisen um Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Damit würden die Hilfe in mehrfacher Hinsicht leisten. Auch für Ihre Heimat. Realitätsblind sind Sie in der Hinsicht, das Gutes nicht mit Gutem vergolten wird. Das Gegenteil ist der Fall. Europa wird von der Mikrantenflut missbraucht und ausgenutzt. Wahrscheinlich sind die so in ihrer Sichtweise beschränkt, dass sie gar nicht mitbekommen was um Sie herum geschieden und wie es unsere Gesellschaft zerreißt.

Peter / Vor 1 Monat

Es ist der neue Boom, Flüchtlingsindustrie, es verdienen sich viele am Leid der anderen dumm und dämlich. Und was macht der Deutsch, er beruhigt sein Gewissen nimmt leidende auf, egal wer oder was und spendet egal wohin und in welche Tasche.

Tuttifrutti / Vor 1 Monat

@Majorcus, oder einfach den nächstgelegenen Hafen anlaufen. Dann kann schneller geholfen werden und in Seenot gerät man auch nicht.

frank / Vor 1 Monat

Genau.Den "Sammeltaxi"-Quatsch in das gelobte Europa beenden und vor Ort helfen.Irgendwann ist jedes Glas voll.

Majorcus / Vor 1 Monat

Oh je, ein humanitärer Einsatz - auf die folgenden Kommentare muß man sich gefasst machen ... Höchste Zeit in den Herkunftsländern konstruktive Hilfe zur Verhinderung der Fluchtursachen zu leisten!