Spanischer Minister bezeichnet Tourismus als "nachrangig"

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Konsumminister Alberto Garzón.

Konsumminister Alberto Garzón.

Foto: Spanische Regierung

Mit tourismuskritischen Äußerungen hat der spanische Konsumminister Alberto Garzón einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Der zur Linkspartei Podemos gehörende Politiker, der früher Chef der Kommunisten-Nachfolgepartei Izquierda Unida gewesen gewesen war, hatte die Branche als "nachrangig" bezeichnet.

Daraufhin forderte der Verband "Mesa de Turismo", der etwa 50 Tourismusunternehmen vereinigt, den sofortigen Rücktritt des Ministers. Ministerpräsident Pedro Sánchez müsse schnell "Ordnung" in seinem Kabinett schaffen, hieß es. Es könne nicht angehen, dass ein leitender Politiker so wenig über die wichtigste Wirtschaftsbranche in Spanien wisse.

Garzón hatte sich im spanischen Abgeordnetenhaus derart despektierlich geäußert. Podemos führt zusammen mit den Sozialisten mit hauchdünner Mehrheit die Regierungsgeschäfte in Spanien. (it)

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rocco / Vor 4 Monaten

Der Mann scheint wohl ein wenig weltfremd zu sein. Aber wenn es das ist, was die Mehrheit möchte, kann man wohl nicht viel machen.

Habibi / Vor 4 Monaten

Recht hat er, die Massenansammlungen sind eine Gefahrenquellen und eine S chande für eine herrliche Insel

erni / Vor 4 Monaten

wozu braucht man einen Konsumminister? was macht der den ganzen Tag, was für Minister gibt es noch so, würde mich mal interessieren

Carneval / Vor 4 Monaten

Wenn alle infiziert und gestorben sind, fragt niemand mehr, wer Recht hatte

Holly / Vor 4 Monaten

Da fragt man sich doch: kopf nur zum haareschneiden!!!! Rücktritt bitte sofort!!!!! Vollpfosten

Majorcus / Vor 4 Monaten

Schade, dass so viele die Fakten nicht verstehen, auf denen verantwortungsbewusste Politiker die richtigen Entscheidungen treffen. Der Neid auf eine gut bezahlten, befristeten Politiker-Job ist menschlich nachvollziehbar. Ein Studium hilft, selbst so einen Job zu ergattern, auch wenn er oft nicht einmal eine ganze Legislative dauert.

Jose / Vor 4 Monaten

Was für ein A.......! Der Typ kriegt ja auch sein Geld in den selbigen jeden Monat fett reingeschoben! Absetzen, sofort....!!!!!!👎👎👎👎👎👎

cashman1 / Vor 4 Monaten

Ich denke auch, wenn die sozialistische Eselskarre auf Scheibenrädern mit verstärkten Bemühungen die Landwirtschaft Nach vorne bringt, vermissen die Balearenbewohner den nordeuropäischen Tourismus Nicht mehr.

Carlos / Vor 4 Monaten

Ausgerechnet ein Politiker der Podemos als Konsumminister! Das ist wie den Bock zum Gärtner machen. Er bezieht sein Gehalt von den Steuerzahler, das sollte man ab sofort an die Menschen überweisen, die durch diese Politik inzwischen keinen Job mehr haben! Ich hoffe es ist bald vorbei mit dieser Regierung

Rodolfo / Vor 4 Monaten

Wieder so ein linker Vogel, der in seinem ganzen Leben noch keinen Cent zum BIP beigetragen hat, so wie Esken, Kühnert, Sanchez und Co. Eine unheimliche Mischung aus Dummheit und Arroganz, ohne Respekt für Millionen von Menschen in der Tourismusbranche, die sein Gehalt hart erarbeiten müssen.