Die Einreise nach Mallorca wird am Flughafen Palma nach wie vor streng kontrolliert. | Archiv Ultima Hora / A. S.¶

Das Pilotprojekt auf Mallorca, das erstmals seit Ausbruch der Coronakrise vom 15. Juni an wieder touristische Einreisen ermöglicht, gilt zum einen für Pauschalurlauber, die im Hotel übernachten werden, zum anderen für Besitzer von Ferienimmobilien auf Mallorca. Doch Letztere sind in einem Punkt im Nachteil: Sie müssen bei ihrer Buchung ohne Pauschalreise darauf achten, in einem für das Pilotprojekt eigens von der Balearen-Regierung autorisierten Flugzeug zu sitzen.

Andernfalls kann es sein, dass sie am Airport in Palma nicht einreisen dürfen, sagte ein Sprecher des balearischen Tourismusministeriums am Mittwoch. Er riet Interessenten, die in der zweiten Junihälfte nach Mallorca kommen wollen, sich bei den Reiseveranstaltern zu erkundigen, welche Flüge für das Pilotprojekt autorisiert seien und welche nicht.

Bei dem Pilotprojekt, das am Montag von Madrid genehmigt und am Dienstag in Palma präsentiert worden war, sind nach Angaben der Balearen-Regierung die drei deutschen Reiseveranstalter Tui, DER Touristik und Schauinsland-Reisen eingebunden. Die Flüge, die diese Unternehmen für ihre Pauschalurlauber in Zusammenhang mit dem Pilotprojekt auflegen, müssen an die Balearen-Regierung gemeldet und dementsprechend autorisiert werden, so der Sprecher. In diesen Maschinen könnten dann auch Ferienhausbesitzer Sitzplätze buchen.

Die Balearen-Regierung darf nach den Vorgaben aus Madrid in Zusammenhang mit dem bis 29. Juni dauernden Pilotprojekt maximal 10.900 Besucher einreisen lassen. Sobald das Kontingent ausgeschöpft sein sollte, werden keine weiteren Flüge genehmigt, hieß es weiter.

Neben den autorisierten Flügen für das Pilotprojekt gibt es weitere reguläre Flugverbindungen verschiedener Airlines. Einreisen darf nach derzeitiger Rechtslage jedoch nur, wer auf Mallorca seinen Erstwohnsitz hat oder die Insel aus beruflichen oder medizinischen Gründen anfliegt.

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Die beiden ersten autorisierten Flüge, so der Ministeriumssprecher, landen am Montag auf Mallorca.