EU-Kommission unterstützt ausdrücklich Schnelltests

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Blick auf die EU-Flagge.

Blick auf die EU-Flagge.

Foto: Wikipedia

Die schnellen Antigen-Tests können nach Ansicht der EU-Kommission erheblich zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen, auch beim grenzüberschreitenden Verkehr. Das Testen sei ein entscheidendes Werkzeug im Kampf gegen das Virus, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

Deshalb stellte die Brüsseler Behörde am Mittwoch unverbindliche Empfehlungen für den Gebrauch der Antigen-Tests vor. Diese reagieren zwar weniger empfindlich auf das Coronavirus als sogenannte PCR-Tests, liefern aber schneller ein Ergebnis - in der Regel nach 15 bis 30 Minuten. Um im grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt zu werden, müssten die EU-Staaten die Tests, die von befugten Testeinrichtungen durchgeführt werden sollten, aber gegenseitig anerkennen.

Vor der Ankündigung aus Brüssel war Widerstand einiger EU-Länder gegen das Vorhaben von Fluggesellschaften wie dem Mallorca-Flieger Eurowings oder von Lufthansa gemeldet worden, Corona-Schnelltests für Reisende einführen zu wollen. Viele Staaten lehnten eine gemeinsame Regelung für solche Tests ab, hieß es in Medienberichten unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters. Ob Spanien darunter ist, ist unklar. Dieses Land verlangt ab dem 23. November negative PCR-Tests al Bedingung für die Einreise. Die Airlines, die in der zweiten Pandemie-Welle auf Schnelltests als Alternative zu Reisebeschränkungen drängen, werden dadurch ausgebremst.

Die Staats- und Regierungschefs sprechen am Donnerstag auf einer Videokonferenz über das Thema Schnelltests.

Die Fluggesellschaften, mit Lufthansa an vorderster Front, fordern, dass die Behörden weltweit die Reisebeschränkungen in der Pandemie durch den Einsatz von Tests lockern, so dass auch wieder Reisen in Risikogebiete ohne Quarantänepflicht möglich wären. Die Quarantäneregeln wirkten im Luftverkehr wie ein Lockdown, klagt die Luftfahrtbranche.

Eurowings hatte am Dienstag angekündigt, Passagiere ab dem Jahresende zunächst im Flughafen Düsseldorf auf Corona zu testen. Das Problem ist, dass Staaten wie Spanien sogenannte PCR-Tests von Einreisenden verlangen wollen. Bis nach einem solchen Test ein Ergebnis vorliegt, dauert es allerdings viel länger.

(aktualisiert um 16.57 Uhr)

Kommentar

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Silke / Vor 10 Tage

@Jo: Ja, da kann ich Ihnen nur zustimmten. Scheint so, als hätte bei manchen das Virus das Hirn befallen...

Jo / Vor 11 Tage

Stefan Meier, so was kann nur von einem Österreicher kommen...

Stefan Meier / Vor 12 Tage

@Silke Gracias, esta bien.

Silke / Vor 12 Tage

@Stefan Meier und @Christian: Geht´s noch?

Christian / Vor 13 Tage

@Stefan Meier ...mir schmerzen auch jeden Tag die Knie, vor lauter Kniefällen.

Jesse James / Vor 13 Tage

Die Spanier wollen wohl gar keinenTourismus, keine Reisefreiheit, nicht mehr arbeiten und überhaupt kein Geld verdienen? Der internationale EU-Sozialismus läßt grüßen!

Majorus / Vor 14 Tage

EUROPA ist super!

Michel / Vor 14 Tage

Warum bremsen die eigentlich? Sozialismus war ihnen wohl eine Warnung ⚠️, als es bergab ging, hat da auch keiner mehr gebremst, einige haben sogar noch geschoben 🤣🤣

Dorle54 / Vor 15 Tage

Es wäre ja auch zu schön, wenn mal etwas einfacher würde. Warum stellt man sich so an? Wenn es so weitergeht, gibt es bald keine Fluggesellschaften mehr. Ausserdem ist der PCR Test auch nur eine Momentaufnahme, auf die man ebennur länger wartet. Jetzt hat mal eine Fluggesellschaft in meinen Augen eine gute Idee, aber bevor es umgesetzt werden kann, wird esabgeschmettert.

Stefan Meier / Vor 15 Tage

Die Deutschen haben Hummeln im Hintern. Wenn die nicht reisen dürfen, dann kriegen sie Depressionen. Da die Deutschen bezahlen, sollen die Länder halt das tun, was die Deutschen wollen. Wer zahlt, schafft an. Die Spaniern müssten den Deutschen die Füße küssen, weil sie sich darauf herablassen, dieses Land trotz aller Hindernisse, wie fehlende Leberwurst, zu besuchen. Immer wenn ich einen Deutschen sehe, dann fange ich vor lauter Dankbarkeit an zu klatschen. Danke liebe Deutsche, dass Ihr uns beehrt. Die Deutschen kennen sich mit allem aus und wissen alles (besser). Puh.