Eventuelle Tourismusflaute: Mallorca-Chefin Armengol beschuldigt konservative Region Madrid

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Ministerpräsidentin Armengol setzt auf strenge Restriktionen und nur vorsichtige Lockerungen.

Ministerpräsidentin Armengol setzt auf strenge Restriktionen und nur vorsichtige Lockerungen

Foto: Ultima Hora

Die Ministerpräsidentin von Mallorca und den Nachbarinseln, Francina Armengol, sieht in der Autonomieregion Madrid die Hauptschuldige für eine mögliche Touristenflaute auch auf den Balearen. Die im Vergleich zu anderen Gebieten in Spanien hohe Inzidenz infolge laxerer Corona-Restriktionen dort sei ein "Ballast", sagte die sozialistische Politikerin am Donnerstag.

Armengol verteidigte in diesem Zusammenhang die strengen Restriktionen auf den Inseln und lobte das "wunderbare Verhalten" der Bewohner.

Die Region Madrid von der Konservativen Isabel Díaz Ayuso regiert. Sie hatte dank toleranterer Corona-Restriktionen am 4. Mai eine Wahl gewonnen und den Sozialisten schwere Verluste zugefügt. (it)

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Jo / Vor 1 Monat

Nicht übel nehmen, Frau Armengol ist Berufspolitikerin, erst zeigt sie sich Entscheidungsfreudig und beschließt Dinge die den meisten ziemlich weltfremd sind um anschließend die Schuld, vorsorglich, den anderen zuzuschieben. Berufspolitikerin eben, die wissen selten was sie anrichten, die Schuldigen kennen sie aber ganz genau!

Ralph Sieger / Vor 1 Monat

Kurz gefasst: Frau Armengol handeln Sie endlich vernünftig: Treten Sie ab.

M / Vor 1 Monat

Es war wohl eher die Majorquinische Bevölkerung, die nicht für "zero covid" sorgen wollte.

Roland / Vor 1 Monat

"[E]s gibt letztlich nur zwei Arten von Todsünden auf dem Gebiet der Politik: Unsachlichkeit und – oft, aber nicht immer damit identisch – Verantwortungslosigkeit." Max Weber (1864 - 1920), deutscher Sozialökonom, Wirtschaftstheoretiker und Soziologe

Roland / Vor 1 Monat

Was für eine Tourismusflaute? Läuft doch angeblich alles bestens an. Der Luxustourismus ist im Anmarsch.

Steven / Vor 1 Monat

Oh, lebt diese Frau in der realen Welt...schiebt den Tourismus an die Wand und andere sind Schuld. "lobte das "wunderbare Verhalten" der Bewohner." und verarscht sie fröhlich weiter...

Hans B / Vor 1 Monat

ja im BESCHULDIGEN sind alle große Weltmeister ... vielleicht erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren, dann kann man weiter schauen. Es gibt kaum was widerlicheres als Politiker!

leo_bar / Vor 1 Monat

Wasser predigen, aber Wein saufen. Es ist immer leicht, strenge Regeln durchzusetzen, wenn man sich selber nicht daran halten muss. Die gute Frau hätte längst zurücktreten müssen.

Jürgen / Vor 1 Monat

Francina Armengol, sieht in der Autonomierregion Madrid die Hauptschuldige(Konservativen Isabel Díaz Ayuso ) für eine mögliche Touristenflaute auch auf den Balearen. Ich finde die MP Armengol macht sich das sehr einfach, wenn die Menschen in Madrid mit der Führung der Konservativen Regierung unzufrieden gewesen wären, hätten sie sich doch anders entscheiden können. Das haben die Menschen mit großer Mehrheit aber nicht gemacht. Für das Dilemma auf den Balearen ist die MP Armengol mit ihrer Mannschaft selbst verantwortlich. Die MP verteidigte in diesem Zusammenhang die strengen Restriktionen nach dem 09.Mai (Aufhebung des Alarmzustands in Spanien) und lobte das "wunderbare Verhalten" der Bewohner! Dann ist doch alles perfekt auf der Insel. Ich sehe das doch sehr viele Mallorca Freunde einen großen Bogen um die Insel machen, und unter diesen Umständen zu Recht.

FM Parker / Vor 1 Monat

Wohl eher das Gegenteil ist der Fall. Armengol sollte sich ein Beispiel an Isabel Díaz Ayuso nehmen, anstatt sich so schäbig über sie zu äußern.