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Der Deutsche Reiseverband DRV glaubt, dass es noch zu früh sei, um abschätzen zu können, welche Folgen der Ukraine-Krieg für die Urlaubsbranche auf Mallorca und in anderen europäischen Reisedestinationen haben wird.

So erklärte DRV-Sprecherin Kerstin Heinen am Donnerstag (24.2.) auf Anfrage von MM: „Es ist sehr bedauerlich, dass diplomatische Bemühungen den Angriff Russlands auf die Ukraine nicht verhindern konnten. Es steht zu hoffen, dass die Diplomatie jetzt schnell Oberhand gewinnt und die militärischen Operationen Russlands in der Ukraine gestoppt werden können".

Und weiter: "Mögliche Folgen für die Reisebranche sind zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr schwer abzusehen. Militärische Konflikte tragen jedenfalls nicht zur Planungssicherheit für Reisen bei", so Heinen.

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Im Moment sei die Reiselust der Deutschen groß. "Die Reisenden zieht es im Sommer in der Regel in den Süden, in die Zielgebiete rund ums Mittelmeer, hier steigt die Nachfrage derzeit an. Für Reiseveranstalter, die auf Reisen nach Russland und die Ukraine spezialisiert sind, wird der Konflikt eine weitere Herausforderung neben Corona darstellen. Für weitere Prognosen und Einschätzungen zu Auswirkungen ist es derzeit noch zu früh.“