E-Roller sind auf den Baleareninseln ein beliebtes Fortbewegungsmittel. | Daniel Espinosa

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Die Landesregierung auf Mallorca wird den Kauf von Elektrorollern und E-Bikes mit Geldern aus der Ökosteuer "Ecotasa" fördern. Konkret können bis zu 200 Euro für Motorroller und 600 Euro für Fahrräder vom Staat dazugesteuert werden. Antragsteller haben seit diesem Freitag die Möglichkeit, dieses Angebot zu nutzen. Beantragt werden kann die Unterstützung noch bis zum 31. Juli auf der Webseite der Balearen-Regierung.

Die Anschaffungskosten des Elektrofahrrads dürfen allerdings 2000 Euro nicht übersteigen, außer bei Fahrrädern für Personen mit eingeschränkter Mobilität, die bis zu 3000 Euro ausgeben dürfen. Bei Elektrorollern liegt die Höchstgrenze bei 700 Euro beziehungsweise 1000 Euro. Außerdem müssen einige Richtlinien beachtet werden. So darf der E-Roller eine Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometer nicht überschreiten.

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Der Govern rechtfertigt die Nutzung der Urlauberabgabe für diese Maßnahme damit, dass die E-Roller und Fahrräder vor allem zur Nachhaltigkeit beitragen würden. Auch der Straßenverkehr könne so entlastet werden. Insgesamt ist der Gesamtbetrag der Subventionen auf eine Millionen Euro festgelegt.

Mehr Fährrader für die Inselhauptstadt

Wer auf Mallorca fußfaul unterwegs ist, kann sich auch mit dem kostengünstigen und verbesserten Angebot des städtischen Fahrradverleihs "BiciPalma" fortbewegen. Die Stadt Palma hat nun ihr neues Konzept für die Leih-Fahrräder vorgestellt und hat dafür eigens eine App und auch eine neue Webseite auf den Markt gebracht. Sie heißt "BiciPalma" und ist für iPhones sowie Android-Handys erhältlich. Bisher brauchte man die graue Nahverkehrs-Bürgerkarte "tarjeta ciudadana", um ein Fahrrad auszuleihen. Nun soll es zwar einfacher werden, ein Fahrrad auszuleihen, dennoch muss man sich vorab erst einmal auf der Webseite von Bicipalma registieren. Das Angebot gibt es auf Englisch, Katalanisch und Spanisch, aber nicht auf Deutsch.