1. FC Köln: Real Mallorca wartet als Prüfstein

| Palma, Mallorca |
Am 13. Juli 2013 spielte Real Mallorca im Kölner Südstadion gegen den 1. FC Köln. Hier nimmt Mallorcas Emilio Nsue, der inzwisch

Am 13. Juli 2013 spielte Real Mallorca im Kölner Südstadion gegen den 1. FC Köln. Hier nimmt Mallorcas Emilio Nsue, der inzwischen auf Zypern kickt, Anlauf, um dem Kölner Jonas Hector den Ball abzujagen. Die Partie endete 2:2.

Foto: Archiv Ultima Hora

Bisher läuft alles nach Plan bei den Kickern des 1. FC Köln. Nach dem Abstieg im vergangenen Sommer ist der sofortige Wiederaufstieg in die erste Bundesliga als Saisonziel ausgegeben worden. Nach 18 Spielen belegt man mit 36 Punkten Rang zwei. Nur der HSV hat als Zweitliga-Spitzenreiter einen Zähler mehr.

Es sieht also gut aus. Und den nötigen Spirit für die erhoffte Rückkehr in Liga eins wollen sich die Kölner auf Mallorca holen. Am Mittwoch, 9. Januar, beginnt das Inseltrainingslager von Trainer Markus Anfang und seinem Team. Der Rückflug an den Rhein ist für Donnerstag, 17. Januar, gebucht.

Jetzt steht fest: Es wird zu einem Trainingsspiel des FC gegen Real Mallorca kommen. Die Partie soll am Mittwoch, 16. Januar, voraussichtlich gegen 11 Uhr stattfinden. Gespielt wird auf dem Trainingsgelände von Real in Son Bibiloni (an der Landstraße von Palma nach Sóller), wo auch die Kölner während ihres Insel-Aufenthalts zu Hause sind. Die beiden Clubs haben sich schon mal gegenübergestanden. Das war im Juli 2013. Damals gab es im Kölner Südstadion ein 2:2. Real Mallorca hatte sich im Trainingslager im niederländischen Oosterbeck befunden und war von dort in die Domstadt gereist.

Der Flieger mit den deutschen Zweitliga-Kickern soll am 9. Januar gegen 12.15 Uhr auf dem Flughafen von Palma landen. Dann wird im noblen Hotel Castillo Son Vida am Rand der Balearen-Hauptstadt Quartier bezogen und es kommt wohl schon am Ankunftstag zum ersten Training. Anfang wird sein Team in der Regel vormittags und nachmittags antreten lassen, die meisten Einheiten sollen öffentlich sein.

Mit den Spielern und dem Trainerteam kommen noch weitere FC-Mitarbeiter nach Mallorca. Insgesamt umfasst der Tross rund 40 Personen, darunter auch Geschäftsführer Armin Veh und Frank Aehlig, Leiter der Lizenzspielerabteilung. Geschäftsführer Alexander Wehrle und Vizepräsident Toni Schumacher werden ebenfalls zeitweise dabei sein.

Ob abseits des reinen Sportbetriebs touristische Aktivitäten der Spieler möglich sind, ist noch nicht bekannt. Viel Freizeit dürfte aber nicht drin sei, denn der Aufenthalt ist kurz. Mehr von der Insel zu sehen bekommen werden sicherlich die mitreisenden FC-Anhänger. Das Fanprojekt „Fans 1991” hat einen Trip organisiert, bei dem die Fußballtouristen im Hotel Be Live Adult Only in Cala Major untergebracht werden.

Wenn die Kölner Mallorca wieder verlassen haben, steht für sie noch ein Testspiel zu Hause an. Am 23. Januar kommt Liga-Konkurrent VfL Bochum in die Domstadt. Am 31. Januar tritt man dann bei Union Berlin zum ersten Punktspiel 2019 an.

In den vergangenen drei Winterpausen hat sich der FC jeweils zu Hause vorbereitet. Warum fiel diesmal die Entscheidung zugunsten eines Trainingslagers? „In diesem Jahr ist die Vorbereitungsphase wieder länger, etwa vier Wochen. Da ist es sinnvoll, zwischendurch mal rauszukommen und bei wärmerem Wetter auf guten Plätzen konzentriert arbeiten zu können”, meint Tobias Kaufmann, Leiter der Abteilung Medien und Kommunikation beim FC, gegenüber MM.

Der FC hat sich für Mallorca entschieden und ist in diesem Winter der einzige deutsche Proficlub auf der Insel. Mallorca wird als Trainingsort von Kickern nicht geschätzt. Einer der Gründe ist, dass es kaum Möglichkeiten gibt, auf Naturrasen zu trainieren.

20 der 36 Clubs aus der ersten und zweiten Liga in Deutschland zieht es in den kommenden Wochen aufs spanische Festland, vier in die Türkei, zwei nach Portugal, die anderen nach Katar, Südafrika und in die USA. Sechs Teams bleiben zu Hause oder buchen noch kurzfristig etwas.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Noch kein Kommentar vorhanden.