Es ist ein Event, dem Motorsportfreunde auf Mallorca ein Jahr lang entgegengefiebert haben: Vom 7. bis zum 9. März findet in Puerto Portals wieder die Rally Clásico de Mallorca statt, es handelt sich um die 15. Auflage der Veranstaltung.

Rund 100 Fahrzeuge werden die Herzen der Oldtimerfans höher schlagen lassen. Mit dabei sind zum Beispiel: Porsche 993 C2 Coupe, Seat 124 Sport, Jaguar E-Type V12, Mercedes Benz 450 SLC 5.0, Audi Quattro, Cobra Hawkridge Le Mans, VW Karmann Ghia, Lancia HF Integrale EVO2, Lancia Delta Works Car und viele andere. Das Fahrerlager befindet sich wieder im Nobelhafen Puerto Portals, als neuen Hauptsponsor hat die Rallye das Unternehmen Almira Capital gewinnen können. Unter den Teilnehmern befinden sich einige Fahrer, deren Namen in der Oldtimerszene einen guten Klang haben. So wird der Österreicher Kris Rosenberger wieder mit seiner Beifahrerin Christina Ettel an den Start gehen. Die beiden haben im vergangenen Jahr den Gesamtsieg errungen.

Auch der Deutsche Stefan Oberdörster ist wieder mit von der Partie. Er hat die Rally Clásico schon dreimal gewonnen und will auch in diesem Jahr wieder angreifen: „Das Rennen auf Mallorca ist etwas ganz Besonderes”, sagt er. „Solche Strecken wie Sa Calobra oder Kap Formentor gibt es in Deutschland nicht.”

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Die Konkurrenz erachtet Oberdörster in diesem Jahr als besonders stark. „Da sind sechs, sieben Namen dabei, die um den Sieg mitfahren”, so der Pilot. „Der mehrfache Sieger der Rallye Köln-Ahrweiler Georg Berlandy, ebenso wie Kris Rosenberger, Nadal Galiana, Michael Eschmann oder Heiko Becker.”

Trotz der „schönen” Ausblicke mahnt Oberdörster auch zur Vorsicht auf mallorquinischen Straßen. „Die wechselnden Asphaltschichten bergen Gefahren. Gerade rund um Campanet kann es, wenn die Straße feucht ist, extrem schmierig und rutschig sein.”

Wie viele seiner Kollegen bereitet sich Oberdörster deshalb penibel auf die Rundfahrt vor. „Um schwere Unfälle zu vermeiden, sollte man die Strecken genau kennen.” Gefahren wird die Rallye auch in diesem Jahr wieder in zwei Klassen: „Regularity” und „Competition”. Während es bei der „Regularity-Wertung” darum geht, eine bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeit einzuhalten, gewinnt die „Competition” derjenige, der die Etappen am schnellsten zurücklegt. Hier tritt auch Stefan Oberdörster an, der um den Sieg mitfahren möchte, gegenüber MM aber meint: „Wegen der vielen guten Fahrer ist es in diesem Jahr deutlich schwieriger als noch 2016 oder 2017.” (red)