Atlético Baleares kämpft gegen die Krise

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Atlético-Baleares-Boss Ingo Volckmann (l.) mit Patrick Messow, Sportdirektor des Clubs.

Atlético-Baleares-Boss Ingo Volckmann (l.) mit Patrick Messow, Sportdirektor des Clubs.

Foto: Miquel Àngel Cañellas

Der Drittliga-Fußballclub Atlético Baleares, hinter Real Mallorca zweite Kraft auf der Insel, überlegt, einen Antrag auf Kurzarbeit nach dem spanischen Plan ERTE zu stellen. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Aufgrund der Corona-Krise und dem damit verbundenen Stillstand der Fußballligen brechen dem Club die Einnahmen weg. Präsident und Besitzer von Atlético ist der Berliner Unternehmer Ingo Volckmann, der in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in sein Projekt gesteckt hat. Ziel ist der Aufstieg in die zweite Liga.

Die Möglichkeit, ERTE zu beantragen betrifft rund ein Dutzend Mitarbeiter, nicht aber die Mannschaft und das Trainergespann. Bei dieser Kurzarbeit würde vorübergehend die Arbeitszeit verringert, die Betroffenenen müssten auf Geld verzichten und der Staat käme für einen Teil des Gehalts auf. Ziel ist, den Unternehmen einen besseren Übergang zu ermöglichen in "normale" Zeiten, auch wenn im Moment niemand vorhersagen kann, wann diese anbrechen.

Mehrere Clubs der dritten Liga in Spanien haben bereits Kurzarbeit beantragt. Bei Atlético sei die Entscheidung laut Ultima Hora noch nicht endgültig gefallen, diese liegt bei Ingo Volckmann.

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chris döhring / Vor 18 Tage

Hallo, geht's noch? Komplett aus der realen Welt geschossen kann ich da nur sagen. Die Armen, denen wirklich das Geld ausgeht schauen mal wieder in die leere Wundertüte. Frechheit,aber wenn Geld Tradition frisst..auch nur ein Verein, mehr nicht.