Atlético Baleares sucht einen neuen Trainer

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Im August begrüßte Atlético-Baleares-Sportdirektor Patrick Messow (l.) Jordi Roger als neuen Trainer.

Im August begrüßte Atlético-Baleares-Sportdirektor Patrick Messow (l.) Jordi Roger als neuen Trainer.

Foto: Archiv

Nachdem das Erreichen der Qualifikationsspiele für den Aufstieg in die zweite Liga nur noch rechnerisch möglich ist und man sogar um die Teilnahme an der neuen zweigleisigen dritten Liga in der kommenden Saison bangen muss, zogen die Verantwortlichen bei Atlético Baleares die Reißleine. Der Club trennte sich von Trainer Jordi Roger und ist jetzt fieberhaft auf der Suche nach dessen Nachfolger.

Laut der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora sollen ATB-Sportdirektor Patrick Messow und Club-Boss Ingo Volckmann vor allem drei Namen auf dem Zettel haben: Pedro Munitis, Alberto Jiménez Monteagudo und Iván Ania.

Deutschen Fußballfans ist am ehesten der Name von Pedro Munitis bekannt – aus dessen Zeit als Spieler. Er bestritt 448 Erstligaspiele in Spanien, war von 2000 bis 2003 bei Real Madrid. Den allergrößten Teil seiner Karriere stand er aber in seiner Heimatstadt Santander bei Racing unter Vertrag. Als Trainer arbeitete Munitis, der es auf 21 Länderspiele für Spanien brachte, unter anderem in Badajoz, Murcia, Ponferrada und Santander.

Alberto Jiménez Monteagudo hatte bereits ein Kurzengagement in der ersten griechischen Liga (bei Apollon Smyrnis), trainierte Cádiz und Cartagena, saß zuletzt in der vergangenen Saison bei Recreativo Huelva auf der Bank.

Iván Ania war in seiner Zeit als Aktiver unter anderem in Oviedo, Cádiz und auf Teneriffe, absolvierte 189 Spiele in der Primera División. Als Trainer coachte er zuletzt bis November 2019 Racing Santander.

Bis ein neuer Trainer verpflichtet ist, soll der bisherige Co-Trainer Xavi Calm das Training leiten. Es kann auch sein, dass Calm beim Lokalderby am Sonntag in Sa Pobla auf der Bank von Atlético Baleares sitzt. Er war schon mal Cheftrainer, in der Saison 2018/19 bei Cornellà.

Nach Bekanntgabe der Trennung bedankte sich der Club bei Jordi Roger und auch der Trainer, der sein Amt zu Saisonbeginn angetreten hatte, nahm öffentlich Stellung. Ihm sei klar, dass man nicht die erwünschten Resultat erzielt hat und davon hängt es im Fußball nun mal ab. "Vom ersten Tag an habe ich hart gearbeitet, aber bedauerlicherweise hat es nicht sein sollen."

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