Die Bildkombo zeigt Jennifer Hermoso (r), spanische Fußballspielerin, nach einer vergebenen Torchance während des Frauenfußball-WM-Spiels der Gruppe C zwischen Japan und Spanien in Wellington, Neuseeland, am 31.07.2023, und Luis Rubiales, Präsident des spanischen Fußballverbandes RFEF, bei der Außerordentlichen Generalversammlung des Verbandes in Madrid am 25.08.2023. Foto: John Cowpland/Rfef/AP/EUROPA PRESS/dpa | John Cowpland/Rfef

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Nach ihrem starken Comeback im ersten Länderspiel nach dem Kuss-Skandal bei der WM konnte die spanische Fußball-Weltmeisterin Jennifer Hermoso einfach „nur noch lächeln“. Nachdem die eingewechselte Stürmerin im Nations-League-Spiel in Italien am Freitagabend in Salerno in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer erzielte, war sie die umjubelte Spielerin. „Was gibt es Schöneres, als zurückzukommen, sich wieder gut zu fühlen und das Tor zu erzielen, das den Sieg bringt“, sagte Hermoso.

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Sie habe über viele Dinge nachgedacht, so Hermoso: „Aber das Leben gibt einem manchmal kleine Geschenke, und heute habe ich dieses Mal an viele Menschen gedacht, die hinter mir stehen.“ Dank ihnen habe sie wieder Spaß am Fußball, betonte die Torjägerin, die in ihrem 102. Länderspiel ihr 52. Tor erzielte.

Nach dem WM-Titelgewinn der Spanierinnen in Australien hatte der damalige Verbandspräsident Luis Rubiales bei der Siegerehrung Hermoso gegen ihren Willen auf den Mund geküsst. Die Szene löste einen Skandal aus, der weit über Spaniens Fußball hinaus reichte. Gegen Rubiales läuft seit über einem Monat ein staatliches Ermittlungsverfahren, er räumte widerwillig sein Amt. Für die Partien gegen Italien und am 31. Oktober gegen die Schweiz berief die neue Nationaltrainerin Montse Tomé die 33-Jährige wieder in den Kader.