Mallorquiner entdecken ihr Öl

Die Olivenernte ist dieses Jahr besonders gut ausgefallen

DO-Präsident Josep Oliver bei der Präsentation der Produktionszahlen.

DO-Präsident Josep Oliver bei der Präsentation der Produktionszahlen. Im Hintergrund: Das Logo des Herkunfts- und Qualitätssiegel für mallorquinisches Olivenöl.

Foto: Foto: Miquel Àngel Cañellas
DO-Präsident Josep Oliver bei der Präsentation der Produktionszahlen.Das Gold der Tramuntana-Berge.

Noch nie haben Mallorcas Olivenbauern so viel hochwertiges Öl verkaufen können wie im vergangen Jahr. Der Erzeugerverband für Öle mit der geschützten Herkunftsbezeichnung "DO Oli de Mallorca" meldet für 2012 einen Absatz von 148.273 Litern. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr und die Rekordmenge seit Gründung der "Denominació d' origen" (DO) im Jahre 2005.

Neu ist indes, dass das meiste Öl, 86 Prozent, auf den Inseln selbst an den Verbraucher gebracht wurde. Rückläufig sind die Absätze auf dem Festland, in der Europäischen Union und im übrigen Ausland, sagte DO-Präsident Josep Oliver.

Das bedeutet, dass die Insulaner ihr eigenes Mallorca-Öl ungeachtet der höheren Preise (im Vergleich zu den Festland-Ölen) zu schätzen gelernt haben.

Die größten Freunde des Inselöls sind nach den Inselbewohnern die Deutschen. Von den Exporten in die EU gingen 77 Prozent in die Bundesrepublik.

Goutiert wird das DO-Öl auch in Japan. Die dortigen Inselbewohner bezogen 57 Prozent der Auslandsexporte.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse ist die jüngste Ernte, die im Oktober begonnen hatte, sowohl vom Ertrag als auch von der Qualität her besonders gut ausgefallen. Mallorcas Ölmühlen pressten 2000 Tonnen Früchte und erzeugten 330.000 Liter Öl. Davon erfüllen rund 190.000 Liter die Qualitätsvorgaben der DO-Erzeugergemeinschaft.

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