Deutscher Reiseverband begrüßt Schließung von Playa-Lokalen

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Archivbild von der Bierstraße.

Archivbild von der Bierstraße.

Foto: Mallorca Magazin

Der Deutsche Reiseverband DRV hat sich zustimmend über die Entscheidung der Regionalregierung von Mallorca und den Nachbarinseln geäußert, sämtliche Lokale in der Bier- und der Schinkenstraße an der Playa de Palma zu schließen.

"Bei allem, was wir tun, hat Gesundheit oberste Priorität", hieß es in einem Presse-Statement. "Erst seit Kurzem ist Reisen überhaupt erst wieder möglich. Dies aber nur, wenn sich alle an die Regeln halten – zu Hause wie auch auf Reisen. Wir müssen alles daran setzen, die Freiheit des Reisens nicht durch eine zweite Corona-Welle zu gefährden. Wenn sich also Einzelne oder größere Gruppen, wie auf Mallorca gesehen, nicht an die Regeln halten, gefährden sie nicht nur die eigene Gesundheit und die ihrer Mitmenschen, sondern auch die Möglichkeit zu reisen. Das ist unverantwortlich und schlicht nicht akzeptabel."

Wegen coronabedingt zu großer Menschenansammlungen hatte die Regional-Regierung beschlossen, die Lokale in der beliebten Urlaubergegend für zwei Monate zu schließen. (it)

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Michi / Vor 17 Tage

@Hajo Hajo: Du lebst in deiner eigenen Welt... Große Klappe, sonst nix!

Ziegler Hans Georg / Vor 18 Tage

Das deutsche dumme Volk ist einfach nicht zu helfen. Hier wird das Corona nur benutzt, um die Partyszene zu zerstören. Die Hilfsmilliarden, die gestern beschlossen worden sind, helfen den Pleitestaaten Italien, Spanien und Griechenland nur kurz. Der deutsche Steuerzahler darf sich in Kürze auf Steuererhöhungen einstellen. Dann kann sich der normale Touri Mallorca eh nicht mehr erlauben. Dann kommen nur noch Qualitätstouristen. Also Sozis, alles richtig gemacht.

Hajo Hajo / Vor 20 Tage

Ach ja - gehts denn anderen Regionen in Europa in dieser Zeit mit Coroan anders, als den Balearen und Canaren? Statt also klug daher zu labern muss angepackt und der Zusammenhalt gestärkt werden die Krise "gemeinsam" zu überwinden. Vor allem sind die Warnungen der Experten ernst zu nehmen den Trittbrettfahrern die Türen vor der Nase zu zu machen. Das zu erkennen, haben aber Erbsenzähler kein Talent. Sie haben ja nix anderes gelernt.

Hajo Hajo / Vor 20 Tage

O-Ton Mallorcus = "Mallorca hat sich vom Tourismus existenziell abhängig gemacht:"o m Mallorca hat sich vom Tourismus existenziell abhängig gemacht:

Gott lass Hirn vom Himmel regnen. Dann kapiert dieser Mensch eventuell, dass jede wirtschaftliche Alternative zu nichts anderem führt, als die Umwelt dieser schönen Insel nicht nur zu zerstören, sondern alle die Probleme zu importieren unter denen Industiezentren zu leiden haben. Die mit Milliarden an Kosten nun versuchen das wieder irgendwie in den Griff zu bekommen.

Desgleichen wäre es Schwachsinn auf Rügen, Usedom, Bornholm, Fehmarn, Korfu, Ischia, Kreta die Erholungswerte gegen Industrie ein zu tauschen. Es geht aber umgekehrt, indem man Industriereviere in Erholungsräume umwandelt, wie es mit Erfolg in DE passiert. Es sind heute Umweltparadiese für Fauna und Flora. Die Menschen schöpfen dort neue Kraft für den Alltag.

Deshalb sollte man mit aller Kraft versuchen jeden Angriff von Profiteuren auf die Insel zu verhndern, die diese Insel zerstören wollen. Sie kaufen Land soviel es nur geht und keiner fragt WOZU? Wir werden es erleben, wenn sie keiner vorher aufhält.

Majorcus / Vor 21 Tage

@Michael Benz: Mallorca hat sich vom Tourismus existenziell abhängig gemacht: Bruttoinlandsprodukt (BIP):BIP 2017 28.970 Mio. € ( Quelle: www.abc-mallorca.de/mallorca/ ) Touristische Einnahmen 2018: 11.890 Mio. € (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/746327/umfrage/touristische-einnahmen-auf-den-balearen/ ) Da Deutschland langjährig der größte Nettozahler der EU war, stammt der größte ausländische Anteil der Finanzierung des Flughafens aus Deutschland. 2018: „auf den Balearen 13,8 Millionen Touristen aus dem Ausland. Die meisten (33,7 Prozent) kamen nach offiziellen Angaben aus Deutschland, dahinter folgen die Briten mit 26,7 Prozent.” Quelle: www.travelbook.de/ziele/inseln/deutlich-weniger-deutsche-touristen-auf-mallorca Wer sich derart abhängig macht ( ähnlich wie ein Süchtiger von seinem Drogendealer ), braucht sich nicht wundern, wenn die Machtverhältnisse der Abhängigkeit auch ausgenutzt werden … Aufschlussreich war hierzu die Diskussion der Besonderen Deutsche Immobilenbesitzer hier auf MM online, die wegen Ihres Eigentums auf Mallorca der Meinung sind, Anspruch auf Sonderrechte zu haben ... bitte lesen Sie nach.

Hajo Hajo / Vor 22 Tage

Mister Benz@ Ich wohne mit Abwechselung schon 16 Jahre hier. habe hier u.A. in der Gastro gearbeitet. Erzählen Sie mir nix vom Pferd, wenn Sie nicht reiten können. PUNKT !

Logik ist = Die Wirte haben versagt und nur an den Profit gedacht, statt mit Hirn zu organisieren und mit passenden Kräften von vorn herein die Oberhand zu behalten. Sie sind am Desaster selber schuld, ohne Wenn und Aber. Und da noch ein paar Anzeigen ergangen sind, gehts sicher vor Gericht und was dann passiert ist klar - oder? - Cerrado !!

Majorcus / Vor 22 Tage

"Die Gesundheitsminister der Bundesländer erwägen strengere Regeln für Rückkehrer aus stark vom Coronavirus betroffenen Staaten. Nach derzeitiger Rechtslage müssen diese Menschen in Deutschland zunächst in 14-tägige häusliche Quarantäne. Im Gespräch sind nun zusätzlich unter anderem gezielte Corona-Tests." Quelle: www.welt.de/vermischtes/live206935325/Fast-78-000-Infektionen-Amerika-verzeichnet-neuen-Hoechststand.html

Michael Benz / Vor 22 Tage

Was masst ihr euch von Deutschland aus an, diese Situation beurteilen zu können. Wer seid ihr überhaupt, dass ihr es ok findet, Bedienstete zwei Monate in die Wüste zu schicken???

Roland / Vor 22 Tage

Außenstehende können meinen, dass die Playa de Palma 70% von Mallorca und der Mittelpunkt jeglichen Geschehens auf der Insel ist.

Majorcus / Vor 23 Tage

Die möglicherweise politisch motivierte Vorverurteilung der Wirte wird von einem Verband bestätigt, der nicht die Ergebnisse eines rechtsstaatlichen Ermittlungsverfahren abwarten will. Wozu an rechtsstaatliche Grundsätze halten, wenn es um das Geschäft gibt. Siehe Tönnies! Ironie der Schicksals: Von wie vielen Millionen Gästen an der PdP hat der Verband in über 50 Jahren profitiert? Hier wird ein Teil der eigenen Kundschaft für kurzfristigen Profit verraten. Siehe Verhalten der Hoteliers im Kontext Thoma Cook-Pleite - aber die Kunden vergessen ja immer schnell ... Spannend auch, dass der DRV die Verantwortung der Polizei und der Regierung für die Zustände auf der Straße mit keiner Silbe erwähnt ...