Ab Frühling möglicherweise wieder Kreuzfahrten nach Mallorca

| | Palma, Mallorca |
Die Reedereien rüsten sich für den Neustart.

Die Reedereien rüsten sich für den Neustart.

Foto: Aida

Nachdem die Corona-Pandemie die Kreuzfahrtbranche fast gänzlich zum Erliegen gebracht hatte, rüsten sich die Reedereien jetzt für erste Touren im Frühling - auch nach Mallorca.

Seit 2000 war die Branche exponentiell gewachsen, in zehn Jahren legte sie um 70 Prozent zu. Seit Ausbruch des Coronavirus im vergangenen Frühjahr waren nur noch wenige Schiffe mit strengen Sicherheitsmaßnahmen in Italien, Deutschland und Griechenland unterwegs - bis die zweite Corona-Welle Europa traf.

Costa Crociere und MSC reaktivierten im vergangenen Sommer einige Schiffe, die italienische oder griechische Häfen anliefen. Hapag Lloyd und Mein Schiff boten Kreuzfahrten auf der Ostsee an. In Großbritannien, den USA und Spanien fuhren die Reedereien ihre Angebote dagegen komplett herunter. Mehr als 300 Schiffe liegen derzeit weltweit vor Anker und warten auf bessere Zeiten. Etwa 100.000 Crewmitglieder verloren ihren Job, meldete die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Nun nehmen die wichtigsten Reedereien die Wiederaufnahme ihres Betriebs im Frühjahr ins Visier, sofern die Infektionszahlen bis dahin sinken. In Palma sind seit zehn Monaten keine Kreuzfahrtschiffe eingelaufen, geplant waren für das vergangenen Jahr 586 Schiffe.

Angesichts der Pläne der Reedereien mahnt der Präsident der balearischen Hafenbehörde, Francesc Antich, allerdings zu Vorsicht. Die Entwicklung der Pandemie habe gezeigt, dass sichere Prognosen für den Start der Kreuzfahrtsaison 2021 schwierig seien. Die Gesundheit der Passagiere stehe in jedem Fall im Vordergrund. (mais)

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Asterix / Vor 1 Tag

@Majorcus: wer sagt dir, das ich den Lebensraum der nachfolgenden Generationen zerstöre. Dein Lebensmotto scheint zu sein auf alles zwanghaft zu verzichten. Diese Satz "Lebensraum der nachfolgenden Generationen zu zerstören" ist, ohnehin, eines deiner liebsten Sätze. Sehr vulominös, macht was her. Die nachfolgenden Generationen sorgen selbst dafür. Selbst Fridays for Future fordert nicht solche Umkehr des Lebens hin zur Steinzeit. Du überdramatisiert das ganze, wie ein kleines Kind. Genauso argumentierst du auch. Wie wäre es, wenn du ein Diktator der Welt wirst, dann muss alles nach deiner Pfeife tanzen. Schon mal was vom 1,5° Ziel gehört...?? Also bleib mal auf dem Teppich...

Hajo Hajo / Vor 1 Tag

frank@ was soll das? Es ist JETZT eine völlig andere Situation oder? Was ich sagte betrifft den Normalfall und wo es um den Umweltschutz geht, der von den Kritikern als ungenügend behauptet wird. Wenn die LKWs nicht voll geladen werden können, muss der Dsiponent eben kleinere einsetzen. Hat er die noicht, die Kollegen helfen auch gerne aus und übernehmem dann die Fracht. was in der Branche ganz nornal ist.

Majorcus / Vor 3 Tage

@Asterix: Es geht nicht um spartanisches Leben - es geht darum, auf welcher Rechtsgrundlage Sie die Existenzgrundlage der nachfolgenden Generationen zerstören möchten - welche können Sie anführen. Leiden müssen Ihre Kinder, Enkel & Ur-Enkel. Aber deren Schicksal scheint Ihnen ja zu 100 % egal ...

Asterix / Vor 3 Tage

@Majorcus: warum habe ich von dir keine andere Antwort erwartet. Es kann ja sein, das du mit spartanischem Leben zufrieden bist..Du scheinst ja auch nicht anderes zu tun zu haben, als nur im Internet rumzuhägen. Vielleicht bekommst du daher auch auf deiner Alm nicht mit, was so im normalen Leben so läuft. Den erreichten Luxus wollen die wenigsten aufgeben und ein Leben führen, was du dir als Ziel und Traum der Menschheit vorstellst. Kaum einer wird deine Lebensphilosiphie folgen. Komisch ist nur, das du dir den Luxus des Internet, Smartphone, etc leistest...ach..ja...das muss ja auch irgendwo herkommen....Aber in 20 Jahren wird man sehen, ob dein Zukunftscenario kommt oder eher meins...sehr zu deinem Leidwesen, fürchte ich, kommt meins...und von daher, freue ich mich, wenn das Kreuzfahren wieder los geht...

frank / Vor 3 Tage

@hajo hajo.Ich kenne aus beruflichen Gründen etliche Speditionen und einige auf Mallorca persönlich.Viele davon jammern schon seit längerem, die Ladeflächen vollzubekommen.Sie fahren nicht selten 1/3 voll (wenn überhaupt!!!) Fernverkehr. (Um den Sevice "zeitnah geliefert"zu bieten).Bei allem Respekt.Bei deiner Ausführung ist auch sehr viel Wunschdenken dabei.Dazu der harte Kampf gegen osteuropäische Speditionen.Und das auch nicht erst seit gestern.

Hajo Hajo / Vor 3 Tage

frank@ Unausgelastete LKWs gibt es im Fernverkehr nicht. Das können sich die Speditionen gar nicht leisten. Die Tourenplanung wird exakt per Computer ausgerechnet und der LKW nach Volumen und dem Prinzip "First In-Last Out" beladen. Klar dass er dann am Ende der Tour fast leer ist, ausser er nimmt noch Leergut mit. Würde ein LKW nicht voll, wird ein kleiner eingesetzt. Das regeln die Disponenten bereits vorher.

Anmerkung. Das führt automatisch zum Problem Verpackungen, von dem die Kritiker NULL Ahnung haben. Um LKWs bis unters Dach voll zu laden, hat man sehr clevere Verpackungen entworfen, die das zulassen und nicht unter dem Gewicht des Inhaltes zusammen brechen und der Inhalt unbrauchbar würde. . Die Stapelfähigkeit wurde um 100derte % verbessert und damit auch der Einsatz von LKWs reduziert. Gewicht wird auch durch Plastikgebinde eingespart. Statt Glas PET-Flaschen die auch bei einem Unfall nicht zerbrechen und die ganze Autobahn verunreinigen. Vom Aufwand die Glassplitter zu entfernen nicht erst zu reden. Bis die entfernt sind, vergehen Stunden der Sperrung und die Abgase erreichen Höchstwerte.. Plastik hilft auch Sprit sparen. - Aber davon verstehen alle diese Kritiker auch nichts und machen sich auch nicht schlau. Ein Besuch beim Distributeur wäre dazu hilfreich.

Majorcus / Vor 4 Tage

@Hajo Hajo: genau deshalb gilt es 85 % aller Transporte überflüssig zu machen und verursachten CO2 in alles einzupreisen. Ein kSchiff hat 5.000 Pasagiere – von denen hocken viele im Bosh? Wie viel Plätze gibt es dort? @Asterix: Jede Ihrer “geht nicht” Zeilen belegt vorzüglich Ihre nocht vorhandene geistige Flexibilität. Keine Ahnung von Automatisierung, CO2 durch Fleisch & Verkehr …

Asterix / Vor 4 Tage

Was bei Hajo noch zuzufügen wäre ist, das mittlerweile nicht wenig Passagiere "ne Woche vor oder danach" noch auf Mallorca verweilen. Die Woche verbringen sie dann nicht unter einer Brücke.

Adriano / Vor 4 Tage

Als ich in Palma im Restaurant sitze hörte ich folgenden Dialog ! Papa kann ich eine Cola haben ? Antwort : warte bis wir auf dem Schiff sind !! Meine Tochter schaute mich sprachlos an !!

frank / Vor 4 Tage

Schön , wie einige meine Aussage zerpflücken.Ich sagte, es müßten viel mehr Güter auf die Schiene.Von NULL LKW war nie die Rede.Es geht auch um die Kaumauslastung vieler Lkw's.