Flugpassagiere über Corona-Restriktionen zunehmend verärgert

| Mallorca |
Das Fliegen auch nach Mallorca ist noch immer nicht so einfach wie vor Corona.

Das Fliegen auch nach Mallorca ist noch immer nicht so einfach wie vor Corona.

Foto: Ingo Thor

Die Corona-Restriktionen bei Reisen sorgen unter Flugpassagieren, die auch nach Mallorca fliegen, zunehmend für Verärgerung. Das ergab eine am Mittwoch bekannt gewordene iUmfrage des Luftfahrtverbandes Iata unter 4700 Personen in elf Ländern.

67 Prozent äußerten, dass die meisten Grenzen umgehend geöffnet werden sollten. Das sind zwölf Prozent mehr als bei einer ähnlichen Umfrage im Juni. 64 Prozent meinten, Grenzschließungen seien ohnehin sinnlos, um die Pandemie einzudämmen. 73 Prozent bemängelten, dass ihre Lebensqualität unter den Restriktionen leide. Das sind sechs Prozent mehr als im Juni.

Als Fazit wurde angegeben, dass die Flugpassagiere ihre Reisefreiheit vermissen und diese schnell wieder hergestellt haben wollen.

Wer derzeit nach Mallorca fliegt, muss weiterhin auf einem Spezialportal der spanischen Regierung einen QR-Code erlangen. Fliegt man nach Deutschland, ist das derzeit nicht der Fall. Aber Geimpfte müssen Impfpässe und Ungeimpfte negative Testergebnisse vorzeigen.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 13 Tage

Heinrich@ und etc. Stellt Euch mal vor es handelte sich um Ebola oder Colera? Wie weit würdet Ihr weglaufen um nicht Opfer zu werden?

Stellt Euch mal vor Ihr müßtet Monate das Wasser abkochen, wie in bestimmten Ländern, um es im Haushalt verwenden zu können? Dann immer noch die Klappe aufreissen oder tun was nötig ist? - Erzählt mir nicht das wäre ganz was anderes..

Hajo Hajo / Vor 14 Tage

Zitat = "73 Prozent bemängelten, dass ihre Lebensqualität unter den Restriktionen leide. Das sind sechs Prozent mehr als im Juni."

Antwort = Was denken die sich, wie sie sich erst dann fühlen, wenn sie oder Angehörige Opfer der Pandemi geworden sind? Wieso ist es einfach nicht möglich sich sozial zum eigenen Schutz und dem der Mitmenschen kooperativ zu verhalten??

Frage = Was bitte ist denn eigentlich Lebensqualität? Versteht darunter nicht jeder individuell was ganz anderes, als der Nächste? - Ja doch, oder? - Also wie sollen Verantwortliche solchen undefinierten Anprüchen gerecht werden? Etwa dadurch, dass man Verhaltensweisen zulässt, die dann andere Mitbürger gesundheitlich schädigen, frei nach St. Florian? - Gott sei Dank sorgen Gesetze dafür, für die Gesundheit der Bürger im Falle von Seuchen zu sorgen. - Denn jedes Opfer ist eines zuviel.

Nick / Vor 15 Tage

Ich finde es sehr gut, daß ein Formular ausgefüllt werden muss. Was heisst hier Reisefreiheit? Die gibt es doch. Und eine Registrierung der Einreisenden finde ich sogar sehr gut. Somit weiß man genau, wer einreist. Wer das nicht will, soll woanders hin oder zuhause bleiben. Warum wird eigentlich nur gemeckert? Freut euch doch, daß ihr verreisen dürft. Kontrolle ist einfach sehr wichtig. Da ich öfter nach Mallorca fliege, hab ich meine Daten im Formular gespeichert und das Ausfüllen geht dann recht flott. Ohne Gemecker.

Heinrich / Vor 15 Tage

Die Einschränkungen nerven ja schon in Europa. In den USA ist es noch restriktiver. Ab 1. November darf man dort als EU Bürger wieder einreisen. Voraussetzung: zweifache Impfung mit dem selben Serum (Biontech/Biontech). Kreuzimpfung gilt nicht (Astra/Biontech). Nur in den USA zugelassene Impfseren werden akzeptiert. Zusätzlich muss ein max. 72 Stunden alter Schnelltest vorgelegt werden. In Deutschland gilt inzwischen die 3G Regel für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen. Da sitzen also 1.000 Menschen in einem Raum ohne Maske (Konzert, Theater usw.). Die Lufthansa und Eurowings bestehen aber darauf, dass die Maske von vollständig geimpften Menschen für 10 Stunden eine Maske im Flieger (mit der angeblich besten Lüftung) tragen. Das ist doch ein Witz!

Waldi / Vor 15 Tage

„Impfpässe und negative Testergebnisse müssen vorgelegt werden.“ Und dabei bleibt es hoffentlich auch! Wer sich dadurch zu stark eingeschränkt fühlt, der muss zu Hause bleiben.