Das würde der Brexit für Mallorca bedeuten

Mallorca |
Gerade die Engländer sind traditionell wichtige Abnehmer für die Frühkartoffeln aus Sa Pobla.

Gerade die Engländer sind traditionell wichtige Abnehmer für die Frühkartoffeln aus Sa Pobla.

Foto: Eelena Ballestero

Mit Sorge blicken Hoteliers, Handelsunternehmer und Landwirte auf Mallorca nach England.  Ein Ausscheiden der Briten aus der Europäischen Union würde die britische Währung gegenüber dem Euro um 12 bis 20 Prozent schwächen. Dadurch würde sich Mallorca als Reiseziel für die Briten verteuern. Eine Pauschalreise auf die Mittelmeerinsel kostete für eine Familie dann bis zu 290 Euro mehr. Die Folge: Es könnten künftig weniger Briten auf Mallorca Urlaub machen.

Der mögliche Brexit liegt besonders den Kartoffelbauern von Sa Pobla im Magen. "Wir verkaufen unsere Ware in britischem Pfund, müssen die Einnahmen dann in Euro umtauschen", sagte der Sprecher einer Kooperative in dem Agrardorf. Eine schwache britische Währung mache den Export der Knollen unrentabel. Und gerade die Engländer sind traditionell wichtige Abnehmer für die Frühkartoffeln aus Sa Pobla.

Nach Angaben der Handelskammer für Mallorca würde der Brexit, über den am 23. Juli abgestimmt wird, rund 200 Handelsunternehmen direkt treffen. Es handle sich um Firmen, die neben Kartoffeln auch Schuhe, Öle, Weine und Essenzen nach Großbritannien exportieren. (as)

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Klaus Rheine / Vor über 3 Jahren

@Schraml: Deine Schrammelei ist einfach nur peinlich. Hier ein kleiner Tipp von Dieter Nuhr: https://www.youtube.com/watch?v=rq68A07CDcM

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Schraml@ lassen Sies einfach, wenn Ihnen der Horizont uind das Wissen fehlt sowas zu beurteilen.

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Unfug hoch 12! Richtig ist, wenn England wieder zum "Ausland" wird, fallen alle Vergünstigungen unter den Tisch. Ende mit Subvebtionen für die Wirtschaft, Sport und Verkehr, Ende mit freiem unverzolltem Handel, Ende mit der freien Wahl des Wohnsitzes und Arbeitsplatzes, Ende mit einfach nach Malle fliegen, Ende einfach nach England fahren, etc.etc. Sie werden dann so behandelt wie alle Ausländer die nicht in der EU sind. Auch für uns gäbe es ein Problem, wenn wir nach Schottland fahren wollten, die ja weiter in der EU bleiben wollen. England wäre dann Transitland und was dann? Grenzkontrollen, Wartezeiten, Papierkram und Zoll. Ein wahres Desaster für alle. Der Umweg ginge dann nur über die Schifffahrt von Callais aus. z.B. mit der Fähre. Durch den Tunnel unter Kanal?? Nö!! Auch eine Fahrt nach Irland müsste aussenrum erfolgen. Im Tv gestern wurde darüber berichtet, dass es mindestens 7 Jahre dauern werde neue Abkommen mit der EU zu verhandeln. immerhin sind dann 27 Partnerländer davon zu überzeugen, was auf keinen Fall ein Leichtes ist. Die Wirtschaft der Engländer würde in ein schwere Rezession fallen. Vor allem die Industrie, die Autos für den Europäischen Markt baut. z.B. Opel. Ihre Autos müssen dann verzollt und damit teurer werden, was die Verbraucher in der EU abschreckt. Es bliebe dann nur die Verlagerung der Fabriken in die EU und damit der Verlust von zig tausenden Arbeitsplätzen. Auch der Börsenplatz London würde in die Bredouille geraten, was dem Finanzplatz No. 2 nach NY den Garaus machen würden. FFM wäre wahrscheinlich dann der Gewinner. - Alles ein echter Wahnsinn, wenn man es mal genau differenziert. Alles was einfach so gewohnt war, worüber keiner heute nachdenkt, fällt weg. -- Knall Bumm !

Schraml / Vor über 3 Jahren

Dummes Geschwätz, nichts wird passieren. Hoffentlich sind die Briten schlau genug aus der EUDSSR auszutreten.

Klaus Rheine / Vor über 3 Jahren

Weniger Engländer auf Mallorca wegen Brexit würde mir sehr gefallen.