Cursach-Gruppe meldet "Vorkonkurs" an

Playa de Palma. Mallorca |
Der Mega-Park ist am Freitag in die Saison gestartet.

Der Mega-Park ist am Freitag in die Saison gestartet.

Foto: P. Lozano

Die Cursach-Gruppe, zu der auch der Trink- und Tanztempel Mega-Park gehört, hat am vergangenen Montag bei einem Gericht in Palma vorläufigig Konkurs angemeldet. Das berichtet die Tageszeitung Ultima Hora. Eine solche Vor-Erklärung führt aber nicht direkt zu einem Insolvensverfahren, sondern dient dem Unterehmen dazu, mehr Zeit zu gewinnen, um sich wirtschaftlich neu aufzustellen.

Wie Ultima Hora weiter schreibt, habe der Lizenzstreit um den am Freitag eröffneten Mega-Park die Gruppe stark belastet. Cursach hat nach Angaben der Zeitung aber im vergangenen Jahr 70 Millionen Euro umgesetzt und Gewinne gemacht. Insofern sei die Maßnahme nun eher untypisch, denn das in Spanien anerkannte rechtliche Konstrukt des nur vorläufigen Konkurses ist eigentlich für Firmen gedacht, die "in die Miesen" gerutscht sind.

Das Unternehmen hat jetzt dennoch drei bis vier Monate Zeit, seinen Gläubigern die aktuelle finanzielle Situation zu erklären und neue Verträge auszuhandeln. Gelingt dies nicht wie gewünscht, wäre der nächste Schritt das reguläre Konkursverfahren. Entscheidend hierfür könnte das Ergebnis des Lizenzstreits um den Mega-Park sein. Muss die Partyhochburg mit ihren 500 Mitarbeitern schließen, würden der Gruppe 60 Prozent ihres Umsatzes wegbrechen, was zum finanziellen Ruin führen könnte.

Kommentar

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Petra / Vor etwa 1 Jahr

Ja toll,was den noch alles ,wollen die alles abschaffen und die Playa zum Rentner und Familien Hotspot machen?es gibt doch genug Ecken dafür ,die Playa ist dafür bekannt und berühmt Party zu machen.

Harald / Vor etwa 1 Jahr

Das frag ich mich auch gerade ! Leute gibt es hier ????

JayDee / Vor etwa 1 Jahr

Konrad, was hat dein Sermon mit dem Artikel zu tun?

Konrad Przybylski / Vor etwa 1 Jahr

MM 11 - Einbruchsopfer wird Totschlag vorgeworfen

In was für einer Welt leben wir? Da wird in einem Haus eingebrochen, Beute gemacht und als Opfer muss man dann zugucken und Gott danken, dass man nichts über den Schädel bekommen hat von den Tätern? Wenn man selbst den Tätern einen "über den Schädel" gibt, muss man dann noch damit rechnen, daß man Jahre ins Gefängnis kommt, weil man sein Hab und Gut verteidigt gegen diese Kriminellen? Also hätte das Opfer seelenruhig zugucken sollen, wie die Täter mit der Beute abhauen und auch sicher sein, daß die Polizei eh keine Ermittlungserfolge hat. Super. In meinem Auto wurde letzte Woche eingebrochen. Wenn ich die Täter erwischt hätte, hätte ich denen die Hände abgehackt! Startet doch mal eine Leserumfrage. Genauso unfassbar ist es, daß diese Hausbesetzer an der Playa de Palma nicht einfach von der Guardia Civil am Kragen gepackt werden und eingesperrt werden bis zur Verhandlung. Das ist dann sicher Körperverletzung? Nochmal die Frage: WO leben wir eigentlich??