Balearen-Regierung sperrt sich gegen Palma Springs

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Zeichnung von dem geplanten Einkaufszentrum.

Zeichnung von dem geplanten Einkaufszentrum.

Foto: MM-Redaktion (Ultima Hora)

Die regionale Insel-Regierung will die jüngst von der Stadt Palma de Mallorca einkassierte Justiz-Schlappe im Zusammenhang mit dem geplanten Einkaufszentrum im Feuchtgebiet Ses Fontanelles nicht hinnehmen. Man werde Widerspruch vor dem obersten Gericht der Balearen einlegen, hieß es offiziell am Donnerstag. Das selbe Gericht hatte der Stadt zuvor mitgeteilt, dass es nicht rechtmäßig gewesen sei, die bereits erteilte Baugenehmigung wie vor einigen Tagen geschehen einfach für ungültig zu erklären.

Das Bauvorhaben des französischen Unternehmens Unibail Rodamco unweit der Playa de Palma war im Juli 2014 genehmigt worden. Unweit von dem Feuchtgebiet befindet sich inzwischen das Einkaufszentrum "FAN". Laut dem Gericht ist es nicht nachvollziehbar, dass dieses genehmigt wurde, aber Palma Springs nicht.

Unaibail Rodamco teilte unterdessen mit, offen für Veränderungen bei dem Projekt zu sein. Zugleich wirft der Konzern der Stadtverwaltung vor, seine Rechte aus politischen Gründen zu beschneiden und droht mit einer Schadensersatzklage bis zu 100 Millionen Euro. (it)

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Carlos / Vor etwa 1 Jahr

Ach Herr Doktor, MM hatte doch schon am 20. Januar d. J. die Lage verständlich beschrieben, bitte mal nachlesen: "Die Generaldirektion für Handel der Balearen-Regierung hat erneut die regionale Betriebserlaubnis für das Shoppingcenter Palma Springs verweigert. Das französische Unternehmen Unibail-Rodamco hatte wenige Tage vor Bekanntwerden des neuen Wirtschaftsplans des Inselrat von Mallorca die Genehmigung beantragt. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. Betriebe mit einer Größe von mehr als 700 Quadratmetern müssen die regionale Erlaubnis beantragen. Die Genehmigung war bereits im vergangenen Jahr nicht erstellt worden, weil das Grundstück auf dem Palma Springs gebaut werden soll, nicht als städtisches Gebiet gilt. Es muss zunächst erschlossen werden. In der Zwischenzeit erließ der Inselrat zudem ein Moratorium für neue Bauten, bis der neue Wirtschaftsplan in Kraft tritt. Derzeit ist es auf Mallorca somit unmöglich ein Einkaufszentrum mit mehr als 1500 Quadratmetern Fläche zu bauen." - So what???

Dr Peter Mertens / Vor etwa 1 Jahr

Es wird höchste Zeit, daß diese unfähige Inselregierung endlich abdankt ! Im kommenden Jahr finden Neuwahlen statt und das Thema "Baugenehmigung Palma Springs" wird aller Voraussicht nach der neuen Regierung vererbt werden; mit (berechtigten) Schadensersatzforderungen in 9-stelliger Millionenhöhe. Ein erneuter Einspruch der Inselregierung gegen das jüngste Urteil des Tribunal Superior ist reine Verzögerungstaktik; wohlwissend, daß auch die oberste Instanz, das Tribunal Supremo ein Urteil zugunsten des Investors Unibail Rodamco fällen werden muss, da die Rechtslage klar und eindeutig ist. Das Shopping Center PALMA SPRINGS wird definitiv gebaut werden, auf der Grundlage eines als Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel ausgewiesenen Baugrundstücks und einer (bereits erteilten) Baugenehmigung. Für die durch die Inselregierung verschuldete, jahrelange Bauverzögerung und damit einhergehende Schadensersatzforderungen müssen am Ende die Inselbürger aufkommen. Ein Skandal ohnegleichen.

Birgit / Vor etwa 1 Jahr

Zahlt doch der turist mit der Abgabe von Übernachtung die Klage wenn man genau überlegt.

peter / Vor etwa 1 Jahr

Was für Proleten sitzen in der Regierung, schrecklich!

Marco / Vor etwa 1 Jahr

Anstelle eines tollen Einkaufszentrums und die damit einhergehende Aufwertung. Wird eine Klage von 100 Mio. € in Kauf genommen. Da sind wohl einige Beamte im Vorfeld nicht wie üblich bestochen worden.