Chinesen schielen auf Cook-Markenrechte und Hotels

|
Mann vor Werbung von Thomas Cook.

Mann vor Werbung von Thomas Cook.

Foto: Ultima Hora

Ein chinesisches Unternehmen will die Markenrechte des pleitegegangenen Reisekonzerns Thomas Cook erwerben und dazu auch noch einige von dessen Hotels. Das berichtete am Dienstag die Londoner Zeitung "The Times". Es handelt sich um die Firma Fosum Tourism Group, die bereits vor dem Aus in Verhandlungen gestanden hatte.

Auf den Balearen hatte Thomas Cook zehn Hotels allein gemanagt, war aber an zahlreichen anderen beteiligt. Am vergangenen Montag wurde die Pleite des Unternehmens zunächst in Großbritannien gemeldet, später zog die deutsche Sparte nach.

Fosum Tourism wird vom Multimillionär Guo Guangchang geleitet.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Hajo Hajo / Vor 12 Tage

Klimaschädliche Branche? Internet ist auch Klimaschädlich, wenn man es genau nimmt. Denbn es läuft nicht mit Wasser.

Urlaub sollte normal nicht schädlich sein, denn er hilft die Gesundheit zu erhalten. Vor allem für jene, die auch was leisten und sich dafür heute krumm buckeln und schlecht behandeln lassen müssen. Die Ärzte beklagen ja schon lange die folgen dieser miserabelen "Arbeitskultur".

WO die allerdings hinführt, wenn die Chinesen Bosse werden, mag erst mal dahin gestellt sein.

Welche Synergien durch die Reisebranche insgesamt erzeugt werden, kann man jetzt im Lehrbeispiel der Pleite erkennen. Die meisten wissen gar nicht, wie komplex die gemeinsamen gewerblichen Abängigkeiten eigentlich sind. Sie sehen nur den Flieger, aber nicht was alles am Boden nötig ist, um alles zu erzeugen und bereit zu stellen, was für den ganzen Betrieb benötigt wird. Natürlich auch die technischen Dienste, die Flieger und die Fahrzugflotten instand halten. Dazu kommt noch die ganze Hotellerie und Gastronomie.

Nicola / Vor 13 Tage

Das hat man sich auf Mallorca doch gewünscht, dass die Chinesen kommen. Bin mal gespannt wie lange diese Euphorie anhält.

Petkett / Vor 13 Tage

Der, die, das Chinesen übernehmen oder kaufen den wertvollen Rest der Welt. Die Reste davon kaufen Inder und wir arbeiten dann für beide als Resteverwerter.

Majorcus / Vor 13 Tage

Was für eine Überraschung - die klimaschädliche Branche wird durch chinesische Gäste noch umweltschädlicher ... Ob noch so viel Gäste kommen, wenn Mallorca vollständige Wüste ist?