Neue Hürden für geplantes Einkaufszentrum auf Mallorca

| | Palma, Mallorca |
Erste Bauarbeiten fanden auf dem mehr als 30 Hektar großen Grundstück bereits statt.

Erste Bauarbeiten fanden auf dem mehr als 30 Hektar großen Grundstück bereits statt.

Der Streit um das geplante Einkaufszentrum Palma Springs in Ses Fontanelles entwickelt sich mehr und mehr zur unendlichen Geschichte. Nun musste der Konzern Unibail Rodamco, der das Projekt an der Playa de Palma realisieren will, erneut einen Rückschlag hinnehmen. Das balearische Oberlandesgericht wies einen Einspruch der Firma gegen eine Entscheidung des Inselrats aus dem Jahr 2017 zurück. Diese sieht eine drastische Beschränkung des Baus neuer Einkaufszentren vor.

Außerdem plant auch die Stadt Palma weitere Hürden, um das Projekt zu verhindern. Sie will den Raumordnungsplan dahingehend ändern, dass der Bau des geplanten unterirdischen Parkhauses unmöglich wird.

Ses Fontanelles ist ein etwas mehr als 30 Hektar großes Feuchtgebiet unmittelbar neben dem Palma Aquarium. Umweltschützer und die Mehrheit der Linksparteien im Stadtrat von Palma haben sich wiederholt gegen das Vorhaben ausgesprochen.

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Asterix / Vor 12 Tage

@ Hajo: dann kann diese Investorengruppe den Festival Park übernehmen. Aber man muss nicht noch ein Zentrum bauen. Nach deiner Logik...wenn wieder ein knallharter Stratege kommt, würden noch mehr von diesen Zentren auf Mallorca gebaut werden. Sehe ich kein sittlichen Nährwert drin. Zudem, um so mehr Zentren um so mehr geht auch der kleine Ladenbesitzer in die Knie. Ausgewogenheit ist das Geheimniss. Man muss nicht immer der geballten Macht nachgeben. Weil dann läuft es nicht besser, wie in der Politik die, in der Wirklichkeit, durch die Lobby gemacht wird. Daher bin ich der Meinung, wenn jemand einen politischen Posten bezieht, hat er sämtliche Ämter in irgendwelchen Vorständen, etc abzugeben.

Hajo Hajo / Vor 12 Tage

Asterix@ der Festivalpark ist ein sehr ungenau geplantes Priojekt gewesen und wurde auch so erweitert. Dazu ist er zu weit weg an der Autobahn. Er hat sich selbst überholt und dass ist sein Problem.

Hinter den von mir genannten Ketten steht eine geballte Macht an knallharten Markt-Strategen, die weltweit agieren, die auch ständig am Ball bleiben und neue Trends wochenlang entwickeln und testen. Sie untersuchen die Bevölkerungsstruktur, analysieren das Kaufverhalten, die landestypischen Nahrungsgewohnheiten und suchen Lücken, die noch nicht besetzt sind. Sie bestimmen allein, wer ihr Lieferant wird und zu welchen Konditionen. Sie unterhalten mehrere "Testmärkte" und werten Metadaten mit raffinierten Computerprogrammen aus. Daten der GFK in Nürnberg beziehen sie ausserdem zur Unterstüzung. An dieses Institut senden alle Unternehmen ihre Marktdaten zur Ausswertungt. Link = GfK | marktforschung.de

Alles das kann niemand im Festivalpark, geschweige bezahlen.

Asterix / Vor 13 Tage

Hajo: ich habe dir doch beschrieben, wie sowas bei den Investoren läuft. Zudem ist und bleibt es nur eine Insel. Schau dir den Festival Park an ( hat jetzt einen anderen Namen ) der ist auch nicht immer brechend voll. IKEA, LIDL, etc sind EINZELNE KETTEN, das kannst du nicht mit nem Shopping Center vergleichen.

Majrcus / Vor 13 Tage

@Asterix: Sie vergleichen ja gerne Birnen mit Pferde-Äpfeln ... Die uralt Geschichten der Startbahn West haben massiven Protest erzeugt und sin Teil der DNA der echten Grünen - die sind leider mittlerweile tot - aber die Klimaliste kommt. Für Hambi haben 100.000 ende hart gekämpft. Von den Restbewohnern im Osten darf man nicht zu viel erwarten - siehe auch Corona & Sachsen. Wie groß waren denn auf der Insel die Proteste, als das Grundstück als wilde Deponie genutzt wurde? Wie lange war das Gebiet von Protestlern besetzt, bevor die Bagger arbeiten konnten? @Hajo Hajo: Wieder mal Ihr Problem mit inhaltlichem Verständnis - "Müllhalde und Schuttabladeplatz" ist rücksichtslose Naturzerstörung!

Hajo Hajo / Vor 13 Tage

Majorcus Zitat "Wie immer auf der Insel: Natur wird rücksichtslos zerstört und alle schauen zu!"

Seit wann ist eine Müllhalde und Schuttabladeplatz "Natur"? Stelle fest, wieder einmal wissen Sie nichts über dieses Areal und WO es ist. Aber dumm daher labern.

Hajo Hajo / Vor 13 Tage

Asterix@ halten sie die Investoren nicht für doof. Sie haben genau Marktanalysen gemacht und das Potential ausgerechnet. Oder wieso kommen z.B. Deutsche Supermarktketten darauf, hier seit Jahren weitere Filialen zu eröffnen. sh. Lidl, Aldi, IKEA, DM Müller, etc.Keiner von denen ist bisher Pleite gegangen.

Andererseits ist zu fragen, warum hat die Komumne ausgerechnet diesen Schadfleck den Investorden angeboten? Für mich klar, die wollten den endlich vom Halse haben. Da kamen die Franzosen gerade recht.

Asterix / Vor 13 Tage

@Majorcus: ist in Deutschland nun auch nicht viel anders: Wald mußte für Windkraft weichen. Wald mußte für Teslagelände weichen. Selbst Volksendscheide treffen ne andere Wahl: zB Stuttgart21 und was war da los. Alte durchgezogene Projekte: Startbahn West in Frankfurt, Kohlwkraftwerk Datteln4 ( ENDE Gelände und Fridays wollten dieses KKW schon längst wieder vom Netz "gepflückt" haben..nischt ist passiert) Ergo ein Großteil der Bürger nimmt das auch in Deutschland hin..nicht nur eine "Inselsituation".

Asterix / Vor 14 Tage

@Hajo: denoch muß man die Frage stellen: Brauch Mallorca noch so ein Einkaufszentrum? Es gibt nun schon verschiedene Zentren...das reicht. Auch das Totschlagargument " Schaffung von Arbeitsplätze" sollte da nicht ziehen. Man schaue sich dafür in Deutschland um, wieviele von diesen Zentren sind mittlerweile verwaist...Der einzige der dort verdient hat, war der Investor, weil er von der Gemeinde/ dem Landkreis Gelder eingestrichen hat.

Majorcus / Vor 14 Tage

Wie immer auf der Insel: Natur wird rücksichtslos zerstört und alle schauen zu!

Daniela / Vor 14 Tage

Wir brauchen nicht noch mehr Einkaufszentren.Haben schon genug oder soll die Stadt noch mehr verwaisen?