Arbeitnehmer im Gastrobereich. | Ultima Hora

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Das Balearen-Parlament hat am Dienstag beschlossen, sich bei der Zentralregierung als „Test-Region” für das in Madrid geplante Modellprojekt zur Implantierung einer Vier-Tage-Woche für Arbeitnehmer anzubieten. Die Idee dahinter: Etwa 6000 Angestellte von etwa 200 kleineren und mittleren Unternehmen auf den Inseln arbeiten ein Jahr lang einen Tag weniger pro Woche, erhalten aber ihr volles Gehalt.

Ziel des Projektes ist es, bereits kurzfristig neue Arbeitsplätze zu schaffen. Denn: Setzen fünf Beschäftigte jeweils einen Tag pro Woche aus, könnte das Unternehmen eine zusätzliche Vollzeitkraft einstellen, um das Pensum aufzufangen. Der spanische Staat zahlt den Betrieben dafür Geld. Im Gespräch sind insgesamt 50 Millionen Euro.