Nicht jeder empfindet den Blick aus dem Flugzeugfenster als aufbauend. | Mallorca Magazin

Nicht wenige Menschen leiden auch dann noch unter Flugangst, wenn sie immer mal wieder in einen Jet nach Mallorca steigen. Um dieses Phänomen zu beherrschen, geben Experten seit jeher nützliche Tipps, von denen einige hier genannt werden: Empfohlen wird unter anderem, die Tage und Stunden vor dem Flug besonders stressfrei zu erleben. Es sollte deswegen zeitig der Koffer gepackt und der Online-Check-in erledigt werden. Für die unterschiedlichen Prozederes am Airport ist genügend Zeit einzuplanen.

Da Flugangst in engem Zusammenhang mit Klaustrophobie steht, sollte man, wenn möglich, einen Sitzplatz am Gang wählen. So wird das unangenehme Gefühl des "Eingesperrtseins" vermieden. Sitzt man am Fenster, empfiehlt es sich – in den Flugphasen, in denen es erlaubt ist – die Blende herunterzuziehen. Außerdem wird angeregt, die Angst zu akzeptieren und nicht gegen sie anzukämpfen. Das Leugnen der eigenen Ängste koste nur unnötige Energie. Verzichtet werden sollte tunlichst auf pessimistische Gedanken wie "Was wäre, wenn …".

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Experten weisen zudem darauf hin, nie mit leerem Magen in ein Flugzeug zu steigen. Dadurch würde das flaue Gefühl nur verstärkt. Empfohlen werden genügend Flüssigkeit und leichte Speisen wie Joghurt oder Obst. Gewarnt wird vor koffeinhaltige Getränken. Die tragen den Experten zufolge dazu bei, die Nervosität zu erhöhen. Beruhigende Tees bewirkten das Gegenteil.

Ferner ist darauf zu achten, länger aus- als einzuatmen. Tiefe Atemzüge können Panikattacken vermeiden. Das gilt auch für gerades Sitzen und beide Beine fest auf den Boden stellen. Es wäre kein Fehler, vor der Reise mit sogenannten Entspannungs- oder Meditations-CDs verschiedene Atemtechniken zu üben. Ein weiterer Tipp, der immer wieder gegeben wird, ist, sich ablenken zu lassen. Es empfiehlt sich, mit dem Sitznachbarn zu plaudern, ein Buch zu lesen oder die Lieblingsmusik zu hören. Auch Medikamente können helfen: Empfohlen werden Baldriantropfen oder leichte Beruhigungsmittel. Oft genügt jedoch schon der sogenannte Placebo-Effekt, nämlich die Gewissheit, Medizin für den Notfall im Handgepäck zu haben.