Bis Ende 2021 hat die balearische Ministerpräsidentin einige Änderungen angekündigt, um sich an die Corona-Situation anzupassen.

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Die Balearen-Regierungspräsidentin Francina Armengol hat einige Neuerungen im Tourismus auf Mallorca bis zum 31. Dezember 2021 angekündigt. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch gab sie bekannt, dass Hotels ihre Fläche um bis zu 15 Prozent erweitern können, um sich an die durch die Coronavirus-Krise verursachten Veränderungen anzupassen. Das Angebot darf modernisiert werden, vorausgesetzt, die Hoteliers erhöhen weder die Anzahl der Zimmer noch die Höhe des Hotels.

Das gelte auch für Restaurant- oder Freizeitangebote, die zudem förderfähig sind, wenn sie gewisse Anforderungen erfüllen. Zum Beispiel, wenn die Betreiber mit ihrem Konzept die Saisonabhängigkeit verringern und Ladestationen für Elektroautos anbieten.

Alte touristische Einrichtungen wolle man mit Zustimmung der jeweiligen Gemeindeverwaltungen umnutzen, etwa zu Sozialwohnungen, Einrichtungen des sozialen Gesundheitswesens oder Forschungseinrichtungen. Bis Ende 2021 bleibe auch die Nutzung touristischer Aktivitäten in Einfamilienhäusern in Palma weiterhin ausgeschlossen. (dise)

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Hinweis: In einer älteren Version des Artikels war davon die Rede, dass die Touristenabgabe Ecotasa für Urlauber bis Ende des Jahres entfällt. Das bitten wir zu entschuldigen.