"Coccarois", "Robiols" und "Cremadillos" sollte man nicht täglich essen. | S. Cases

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Süße mallorquinische Backwaren seien wegen ihres hohen Fett- und Zuckergehalts nur mit Vorsicht und Zurückhaltung zu genießen. Darauf weist Ernährungswissenschaftler Josep A. Tur von der Balearen-Uni jetzt in der Fastenzeit hin.

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Zwar brauche der menschliche Körper auch einfache Zuckerverbindungen, um schnell Energie aufzunehmen. Allerdings sollten sie zehn Prozent der täglichen Kohlenhydrataufnahme möglichst nicht überschreiten. Laut Tur entspricht das etwa 25 Gramm Zucker. In einer einzigen Schokoladenteigtasche ("cremadillo") oder Creme-Pastete ("cocarroi") sei jedoch bereits doppelt so viel Zucker enthalten wie empfohlen, während eine Ensaimada-Schnecke (von ihrem hohen Schweineschmalzgehalt einmal abgesehen) auf etwa 21 Gramm komme und sich somit im grünen Bereich bewege.

Zu viel Zucker sorgt für Fettanlagerung, wenn die Muskulatur mehr davon erhält, als sie verbrauchen kann. Wenn der Körper mit starker Insulinproduktion reagiert, kann sogar Diabetes entstehen. Versteckter Zucker ist laut Josep A. Tur übrigens auch in Konserven und Fertiggerichten enthalten. Er empfiehlt daher Frischware.